6- jähriger tamilischer Junge vergewaltigt und ermordet

Ein 6- jähriger tamilischer Junge, der am Montagnachmittag in Champoor (nähe Trincomalee) vermisst wurde, ist brutal vergewaltigt und in einem verlassenen Brunnen in der Nähe des Vidura Lagers der srilankischen Besatzungsmarine tot aufgefunden worden. Die umgesiedelten tamilischen Familien, die sich auf die Suche nach ihm begingen, fanden ein verlassenes Haus in der Nähe eines Marinelagers vor, das auf Spuren von sexuellem Missbrauch verwies. Die srilankische Polizei borgte den Jungen aus einem verlassenen Brunnen.

Augenzeugen, die dies beobachteten, berichteten von Schnürsenkeln die zu Stiefeln des Militärs gehörten, welche verwendet wurden, um den Jungen an einem Stein zu binden. Für diese Brutalität muss der srilankische Präsident Maithiripala Sirisena in Verantwortung gezogen werden, da er sein Versprechen, das Marinelager zu entfernen, nicht eingehalten hat. Tamilische Rechtsaktivisten in Trincomalee sind der Meinung, dass die internationale Gemeinschaft, allen voran USA, ebenfalls für die Fortsetzung der völkermörderischen Paradigmen durch die srilankische Regierung nach 2009 verantwortlich ist.

Am Dienstagmorgen sorgten die brutale Vergewaltigung und der Mord an dem Jungen für Schock und große Aufregung in Moothoor. Die Leiche des Opfers wurde als Tharshan Kugathasan identifiziert. Vor fünf Monaten siedelte die Familie des Jungen in die Ortschaft an. Tharshan war das dritte Kind und damit der Jüngste in der Familie. Er besuchte die erste Klasse. Die Personalbesetzung der srilankischen Marine lud ihn zu ihrer Militärstelle ein mit dem Versprechen, ihm Verpflegung und Schokolade zur Verfügung zu stellen.

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Die singhalesische Marine, die die Champoor Maha Vidyalayam Schule und die angrenzenden Wohngebiete mit einer Fläche von ca. 95 Hektar verlassen sollte, zögerte die Verlegung des Vidura Trainingslagers hinaus. Maithiripala Sirisena hielt seine Vereinbarung damit nicht ein.

Der östliche Provinz-Gouverneur Austin Fernando merkte am 15. Dezember an, die srilankische Marine würde Grundflächen vor dem 5. Januar den rechtmäßigen Besitzern zurückgeben, jedoch ist dieses noch immer nicht geschehen.

Der zentralisierte Staat Sri Lanka verhandelte strategische Zugriffe auf Trincomalee mit allen konkurrierenden Mächten wie USA, China und Indien. Diese Mächte haben Colombo unterstützt, die Heeresmacht in der Heimat der Tamilen zu erhalten. Das Besatzungsmilitär ist überall in der Heimat der Tamilen stationiert. Diese verüben physischen, kulturellen und strukturellen Genozid gegenüber den Eelamtamilen. Nach dem offiziellen Kriegsende im Mai 2009 sind insbesondere tamilische Frauen und Kinder gefährdet.

http://tamilnet.com/art.html?catid=13&artid=38104

45 tamilische Mädchen als Kindersoldaten im SL Militär versklavt

Geflüchtete aus Palaali berichten, dass mehr als 45 tamilische Mädchen aus verarmten Familien von singhalesischen Militärkommandanten, die verschiedene Völkermordshandlungen verübt haben, innerhalb der hohen Sicherheitszone in Palaali versklavt worden. Der SLA Kommandant befahl seinen untergeordneten Kommandanten in Jaffna diese Mädchen, die sich in einer „Hochsicherheitszone“ in Palaali befanden, mit dem Ziel für das Militär zu rekrutieren in direkte Gefangenschaft zu nehmen. Tamilische Männer die versuchten aus dieser „Hochsicherheitszone“ zu flüchten wurden gezwungen Militärbefestigungen zu erbauen.

Laut der Quelle sollen die tamilischen Eingezogenen unter dem Regime von Maithripala mithilfe eines Angebotes dauerhaft versklavt werden. Dieses Angebot beinhaltet ein ‚house loan‘ in Höhe von einer Millionen Rupien und ein ‚festival loan‘ von 100.000 Rupien. Die mehr als 450 bis 600 Tamilen, die es schafften aus der militärischen Obhut zu entkommen, bestätigten, dass die militärischen Bestrafungen im Widerspruch zu der Propaganda der srilankischen Regierung stehen, welche Kommunalkredite und eine bessere Bezahlung für die unterdrückten Tamilen versprach.

Während des Rajapaksa Regimes wurde geplant, dass einige tamilische Bürger als Personal für das Militär eingestellt werden sollten. Dieses Projekt beinhaltete die Besetzung von 1000 Tamilen, vor der Veröffentlichung der Lessons Learnt and Reconciliation Commission (LLRC), die als Vorlage für die Singhalasierung fungierte. Trotz der hohen Versprechungen waren die jeweiligen Angehörigen skeptisch. Anfangs wurden unabhängige Tamilen, die keinerlei politische Neigung zeigten, rekrutiert. Anschließend wurden LTTE Kader in Gefangenschaft genommen und gezwungen in einer sogenannten ‘Civil Security Division’ (CSD) in Vanni tätig zu werden. Viele dieser Ex-Kader arbeiteten auf militärischen Farmen oder als operative Informanten. Außerdem wurde ein großer Teil der Gefangenen Gegenstand von sexueller Ausbeutung – ausgeübt durch srilankische Soldaten.

Recruited Tamil girls enslaved

Zudem wurden tamilische Mädchen betrogen und gezwungen am Militär Training teilzunehmen. Dabei wurden sie Opfer von sexueller Misshandlung. Die, die Widerstand leisteten, wurden auf Anweisung der „Defence Ministry of occupying Colombo“ verhaftet. Da es unmöglich war neue Rekruten anzuwerben, hat das SL Militär 2014 zu betrügerischen Methoden gegriffen. Es wurden Menschen als Maler, Musiklehrer, Schreiner, Tänzer und als Techniker eingestellt, damit Menschenrechtsorganisationen nicht aufmerksam auf die Machenschaften des SL Militärs werden. Zum Ende von 2014 hin wurden ungefähr 600 neue Rekruten angeworben. Die rekrutierten Tamilen wurden als Diener oder Tagelöhner für das SL Militär benutzt.

Mehr als 450 der 600 Tamilen konnten innerhalb von einem Jahr fliehen. Unter diesen Umständen wurden durch einige entflohene Tamilen die Machenschaften der srilankischen Regierung, unter anderem die Rekrutierung der minderjährigen tamilischen Mädchen und die Versklavung der rekrutierten Angestellten, aufgedeckt.

Mullivaikkal – Höhepunkt des Völkermords an den Eelamtamilen

18.Mai 2009 – ein Schreckenstag, der sich nun zum siebten Mal jährt. Sieben lange Jahre sind vergangen seit der grausamen Zeit, die uns an dem Glauben an die Menschlichkeit hat zweifeln lassen… und bis heute hat sich nichts daran geändert. Am 18. Mai 2009 wurden all unsere Hoffnungen zerschlagen. Der seit mehr als 68 Jahren andauernde Konflikt zwischen den Tamilen und der srilankischen Regierung nahm an diesem Tag ein blutiges Ende und riss laut UN-Angaben mehr als 70.000 Tamilen mit in den Tod. Laut dem Bischof von Mannar, Joseph Rayappu, gelten 146.679 Menschennoch heute als vermisst.

Sieben Jahre sind eine lange Zeit. Für uns nimmt das Leben seitdem gezwungenermaßen wieder seinen normalen Lauf, aber lasst uns nochmal sieben Jahre in die Vergangenheit reisen. Wie haben wir uns damals gefühlt, wie ging es uns damals? Wir haben geweint, gehofft und gebetet, dass uns jemand hilft, dass unsere Stimme erhört wird. Doch nichts passierte. Die ganze Welt sah zu, wie in einer kleinen, weit entfernten Insel ein ganzes Volk sang und klanglos ausgelöscht wurde. Wenn man heute über Sri Lanka spricht, denkt man nur an die „wunderschöne Trauminsel“. Aber lasst uns das Blutbad, was dort angerichtet wurde niemals vergessen. Das Blut und die Tränen sind selbst nach sieben Jahren immer noch nicht getrocknet.

Laut Aussage der srilankischen Regierung gilt der Bürgerkrieg in Sri Lanka seit dem 18. Mai 2009 offiziell für beendet. Doch der Leidensweg der Tamilen ist längst nicht vorbei! Noch heute werden Tamilen von regierungsnahen Gruppierungen und srilankischen Soldaten gefoltert und ermordet. Noch heute werden sehr viele Menschen vermisst. Noch heute sind Vergewaltigungen und Landenteignungen an der Tagesordnung.

Deshalb ist es von enormer Wichtigkeit, dass wir weiterhin die internationale Gemeinschaft auf die hoffnungslose Lage der Eelamtamilen aufmerksam machen. Noch wichtiger jedoch ist es, auch sieben Jahre nach der Tragödie an die Opfer zu gedenken und diese niemals zu vergessen.

Vaddukkoddai Resolution 40 year

தாயகம், தேசியம், தன்னாட்சியுரிமை எனும் கோட்பாடுகளின் அடிப்படையில் ஈழத்தமிழ் மக்களின் அரசியல் பெருவிருப்பினை 1976 இல் உலகிற்கு முரசறைந்த வட்டுக்கோட்டைத் தீர்மானத்தின் நாற்பதாவது எழுச்சியாண்டில் நாம் இன்று காலடி பதித்துள்ளோம். 14.05.1976 அன்று தந்தை சா.ஜே.வே செல்வநாயகம் அவர்களின் தலைமையில்; நிறைவேற்றப்பட்ட இத் தீர்மானமானது தமிழ் மக்கள் தாம் பட்டறிந்த அனுபவங்களின்;படி எக்காலத்திலும் சிங்கள பௌத்த பேரினவாத அரச கட்டமைப்புக்குள்; வாழ்தல் சாத்தியமற்றது என்பதனைத் தெளிவாக முரசறைந்தது. 1977ஆம் ஆண்டுப் பொதுத் தேர்தலின் போது இத்தீர்மானத்தை தேர்தல் விஞ்ஞாபனமாகக் கொண்டு போட்டியிட்ட வேட்பாளர்களுக்கு வாக்களித்து தமிழ் மக்கள் தமது தெளிவான ஆணையையும் வழங்கியிருந்தனர்.

இன்று நாற்பது ஆண்டுகள் கழிந்த பின்னரும் 1977ம் ஆண்டுத் தேர்தலின்போது வழங்கப்பட்ட ஆணை மக்கள் மனங்களில் இன்னமும் உயிர்ப்புடன் உள்ளது. 1983இல் கருத்துச் சுதந்திரத்தை மறுதலிக்கும் வகையில் கொண்டுவரப்பட்ட அரசியலமைப்பின் ஆறாவது திருத்தச் சட்டமூலம் தமிழீழம் எனும் தனிநாட்டை அரசியற் தீர்வாக ஏற்றுக்கொள்வது பற்றிப் பேசுவதையே தண்டனைக்குரிய குற்றமெனப் பிரகடனப்படுத்தியதன் மூலம், தாயக மக்கள் தமது உண்மையான அரசியல் விருப்பைத் தெரிவிக்கவல்ல அரசியல்வெளி இன்று மறுக்கப்பட்டுள்ளது. இருப்பினும், சர்வதேச சட்டங்களில் ஏற்றுக்கொள்ளப்பட்ட தேசிய இனங்களின் சுயநிர்ணய உரிமையின் அடிப்;படையில் ஈழத் தமிழ் மக்கள் தமது தன்னாட்சி உரிமையினை தொடர்ந்தும் வலியுறுத்தி வருகின்றனர்.

முள்ளிவாய்க்காலில் நடாத்தப்பட்ட பெரும் இனவழிப்புப் போர் மூலம் தமிழர் தேசத்தினை ஆக்கிரமித்து, தமிழ் மக்களின் விடுதலை வேட்கையினை சிறிலங்கா அரச பயங்கரவாதம் அடக்கிவிட நினைத்தாலும், உலகெங்கும் வாழும் தமிழர்களின் மூச்சில் தமிழீழ விடுதலை பற்றிய கனவும் எண்ணங்களும் கலந்தே உள்ளன. முள்ளிவாய்க்கால் இனஅழிப்பு சிங்கள பௌத்த பேரினவாத அரச கட்டமைப்புக்குள் தமிழ் மக்கள் வாழ்தல் சாத்தியமே அற்றது என்பதனை மீண்டும் உறுதிப்படுத்தியிருக்கிறது.

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போர் ஒன்றின் ஊடாகத் தாம் பெற்ற இராணுவ வெற்றியினை சிங்கள ஆட்சியாளர்கள் அரசியல் வெற்றியாக்க முனைகின்ற நிலையும், அனைத்துலக அரசுகள் தமது நலன்களின் அடிப்படையில் அமைந்துள்ள சிறிலங்காவின் ஆட்சி மாற்றத்தினைத் தக்கவைப்பதில்; கொண்டுள்ள அக்கறையும்; இன்று ஒரே புள்ளியில் சந்திக்கின்றன.

ஈழத் தமிழர்களின் அரசியல் விருப்பினை வெளிப்படுத்தி நிற்கும் வட்டுக்கோட்டைத் தீர்மானத்தின் நாற்பதாவது ஆண்டு நிறைவும், தமிழ் மக்களின் தேசிய பிரச்;சனைக்குத் தீர்வு வழங்குவதாகக் கூறி புதிய அரசியல் அமைப்பு ஒன்றினை வரைவதற்கு சிங்கள ஆட்சியாளர்கள் எடுக்கும் முயற்சிகளும் இவ் ஆண்டில் எதிரெதிரே சந்திக்கின்றன. மறுபுறத்தில் இயல்பு வாழ்க்கை மறுக்கப்பட்டு, இராணுவ நெருக்குவாரங்களுக்குள் வாழும் தமிழ் மக்கள், ஆறாம் திருத்தச்சட்டம் அமுலில் உள்ள நிலையில், தமது அரசியல் வேணவாக்களை வெளிப்படுத்துவதற்கான அரசியல் வெளி முற்றாக மறுக்கப்பட்டுள்ளது.

இந்நிலையில், ஈழத்தமிழர்களின் அரசியல் விருப்பினை வெளிப்படுத்தவதற்கு ஐ.நா. மேற்பார்வையில் ஓப்பங்கோரல் முறையிலான வாக்கெடுப்பினை நடாத்துவதன் அவசியத்தினை நாம் வலியுறுத்தி நிற்கும் அதே வேளையில், இவ்விடயத்தில் ஈழத் தாயகமும் – புலம் பெயர் மக்களும் – தமிழகமும் – உலகத் தமிழர்களும் இணைந்து ஒன்றையொன்று வலுப்படுத்தும் வகையிலான மூலோபாயத்துடன் செயற்திட்டங்களை முன்னெடுக்க வேண்டியுள்ளது.

இதன் அடிப்படையில், நாடுகடந்த தமிழீழ அரசாங்கமும், அனைத்துலக ஈழத் தமிழர் மக்களவையும், அனைத்துலக தமிழ் இளையோர் அமைப்பும் வட்டுக்கோட்டைத் தீர்மானத்தின் நாற்பதாவது ஆண்டினை வலுவூட்டவும், இவ்வாண்டின்போது தீர்மானத்தின் அத்தனை பரிமாணங்களையும்; அரசியல் ரீதியாக வீச்சுடன் அடுத்த கட்டத்துக்கு எடுத்துச் செல்வதற்குமான செயற்திட்டங்களின் அடிப்படையில் கூட்டாக இணைந்து செயற்படுவதெனத் தீர்மானித்துள்ளன.

இதன் முதற்படியாக, வட்டுக்கோட்டைத் தீர்மானத்தின் நாற்பதாவது எழுச்சியாண்டில் அதன் அரசியல் முக்கியத்துவத்தை ஒரு முகமாக வெளிப்படுத்தும் வகையில் ஒற்றை இலச்சினையினைப் பயன்படுத்துவதெனத் தீர்மானித்து மேலேயுள்ள இலச்சினையை வடிவமைத்துள்ளோம்;.

வட்டுக்கோட்டைத் தீர்மானத்தினை அடித்தளமாகக் கொண்டு செயற்படுகின்ற அனைத்து தமிழர் அமைப்புக்களையும் ஒன்றாக இணைந்து செயற்பட வருமாறு இத்தால் உரிமையோடு அழைப்பு விடுக்கின்றோம்.

நன்றி

தமிழர்களின் தாகம் தமிழீழத் தாயகம்

‘Selbstgemachte’ Lösung nicht möglich, NPC-Ratsmitglied ruft zum Protest auf

M.K. Shivajilingam, Mitglied des Nordprovinzrates, rief am Montag die Öffentlichkeit zu einem Protest in Jaffna auf, bei dem sie ihren Widerstand gegen die trügerische Politik des Colombo-Regimes zeigen sollen. Insbesondere gilt der Protest gegen Maithiripala Sirisena und Ranil Wickramasinghe, die Jaffna am Freitag einen Besuch abstatteten; an jenem Tag, an dem Tamilen auf der ganzen Welt das alljährliche Fest Thai Pongal feierten. Herr Shivajilingam stellte fest, dass es keine Fortschritte in folgenden politischen Fragen gab: Freilassung von 200 politischen Gefangenen, Überprüfung des Aufenthaltes von 20.000 Vermissten, Entmilitarisierung und Freigabe der Grundstücke im Norden und Osten, die durch das Militär beschlagnahmt wurden, international durchgeführte Verhandlungen zur Lösung der nationalen Frage, und Untersuchungen aufgrund Verbrechen gegen internationale Gesetze einschließlich des Genozids.

Ein einzelner politischer Gefangener wurde bisher freigelassen, während 200 tamilische Gefangene noch um ihre Entlassung streben. Es wurden ein paar Hektar Boden in Valikaaman zurückgegeben, während an anderen Orten im Norden und Osten mehr Grundstücke für militärische Quartiere verwendet wurden. Das würde nur als Propaganda für ausländische Medien und der internationale Gemeinschaft dienen, so der Vorsitzende des Nordprovinzrates.

Herr Shivajilingam ist der politische Leiter der Tamil Eelam Liberation Organisation (TELO), einer Teilpartei innerhalb der Tamil National Alliance (TNA). Deren Führung arbeitet mit der Regierung nach den Vorlieben und Abneigungen der ausländischen Mächte zusammen, welche sich auf der Insel einen geopolitischen strategischen Stützpunkt wünschen.

“Colombo besetzt zur Erweiterung singhalesischer Militärstützpunkte Grundstücke in verschiedenen Standorten. Warum benötigt man solche militärische Einrichtungen? Will man gegen ein fremdes Land kämpfen oder will man mit dem Militär einem anderen Land als Sklave dienen?“ fragte Her Shivajilingam.

20.000 Personen sind in der Vergangenheit als vermisst gemeldet worden. 8000 von ihnen wären allein in den letzten Stunden des Genozids im Mai 2009 verschwunden, nachdem das srilankische Militär diese in Lagern in Vadduvaakal festgehalten hatte. „Es wurden Familien mit Kindern mitgenommen, welche nicht am Kampf beteiligt waren. Ein Jahr ist vergangen seit dem Regierungswechsel in Colombo, und nichts wurde aufgedeckt“, erzählte er den Medien in Jaffna. Er bezeichnete den Besuch der ranghohen Persönlichkeiten als reine Täuschung und charakterisierte diesen als weiterentwickelte Dimension der Täuschung, die zuvor durch die sogenannte ‘Friedenstaube’ Frau Chandrika Kumaratunga im Jahr 1994 durchgeführt wurde.

Herr Shivajilingam war die treibende Kraft bei der Entwicklung einer Resolution durch den Nordprovinzrat (NPC). Dieser hat eine richtungsweisende Resolution geschaffen, welches eine internationale Untersuchung des Genozids an die Tamilen fordert.

 


 

Quelle:https://www.tamilnet.com/art.html?catid=13&artid=38084

Colonel Kittu und sein Kampf um die Freiheit der Tamilen

16.01.2016 – Am heutigen Tag jährt sich der 23. Todestag von Colonel Kittu. Colonel Kittu gehörte zu den ersten Kommandanten der LTTE und sorgte für ausschlaggebende politische Veränderungen in der Freiheitsbewegung der Tamilen. Er führte nicht nur politische Strukturen ein, sondern nahm auch an wichtigen Gesprächen mit der indischen und srilankischen Regierung teil. Darüber hinaus gewann er das Herz der tamilischen Nation: durch seine liebevolle Art und seiner Liebe zu seinen Landsleuten erlangte er ein hohes Ansehen in der Bevölkerung.

Beitritt in die LTTE

Der am 2. Januar 1960 in Valvettithurai geborene Sathasivam Krishnakumar, besser bekannt unter dem Namen Colonel Kittu, schloss sich 1977 als 17-jähriger Junge Hon. Veluppillai Prabhakaran an. So kam es dazu, dass er in der Organisation LTTE die Möglichkeit sah, sich für die Rechte der Tamilen einzusetzen. Er widmete sich dem Ziel mit großem Eifer und gehörte zu den bekanntesten Befehlshabern der Organisation; er war Kommandant der Halbinsel Jaffna zu einer Zeit, als die LTTE noch keine modernen Waffen besaß. In dieser Zeit führte er mehrere aufeinanderfolgende Gefechte mit der srilankischen Armee und setzte auch auf politischer Ebene bedeutende Meilensteine.

Friedensgespräche

1986 sorgte Colonel Kittu für ein großes Ereignis in der Geschichte der LTTE: Unter seiner Beobachtung fanden in den von LTTE verwalteten Gebieten Friedensgespräche mit singhalesischen Politikern und Militärführern statt. Das dreistündige Gespräch führte zwar zu keinem entscheidenden Ergebnis, jedoch zeigte dieses Gespräch ein Jahr nach den Thimpu Talks, dass man sich um eine Lösung des Konflikts durch Kompromisse bemühte.

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Kontaktaufnahme mit Indien

1987 eskalierten die Spannungen zwischen der singhalesischen Regierung und der LTTE. Die srilankische Regierung bat deshalb um die Unterstützung der indischen Regierung bei der Konfliktlösung. Im Juli 1987 wurde zwischen Vertretern der indischen und der srilankischen Regierung ein Abkommen geschlossen, um eine Sicherung des Friedens in Sri Lanka zu ermöglichen. Dabei wurde die Meinung der tamilischen Delegation außen vor gelassen. Dieses Abkommen ließ das Vertrauen auf eine friedliche Lösung des Konfliktes vorerst sinken. Das Indien Peace Keeping Force (IPKF) wurde ausgesendet, um die Waffen der LTTE-Mitglieder zu entziehen, um so Frieden in Sri Lanka zu schaffen. Allerdings führte die IPKF eine Invasion durch, indem sie versuchte, mit dem Einsatz von modernen Waffen die LTTE auszulöschen. Auch das tamilische Volk im Norden der Insel litt unter den gewalttätigen Angriffen der indischen Armee.

Auch in diesen schwierigen Zeiten bemühte sich Colonel Kittu um einen Waffenstillstand und strebte parallel dazu Friedensgespräche an. Dazu traf er sich im November 1987 mit Marudur Gopalamenon Ramachandran (M.G.R), einem berühmten südindischen Schauspieler und damaligen Ministerpräsidenten von Tamil Nadu. Während seiner Amtszeit befürwortete dieser die Ziele der LTTE, weshalb Kittu als Anlass sah, ihn aufzusuchen. Beim Treffen teilte MGR ihm mit, dass er bereits einen Brief an den damaligen Premierminister geschrieben hat, um den Krieg gegen die LTTE zu beenden. Der Premierminister wiederum antwortete darauf, dass die Voraussetzung für einen Waffenstillstand die Waffenübergabe der LTTE sei. Folglich übergab die LTTE einen Teil ihrer Waffen mit der Hoffnung auf Frieden.

Jedoch hielt sich die indische Regierung nicht an ihr Versprechen und es kam zu weiteren gewalttätigen Gefechten zwischen der IPKF und der LTTE.

Bemühungen in Großbritannien

Im Oktober 1989 bekam Colonel Kittu die Möglichkeit, nach Großbritannien zu reisen. Diese Gelegenheit wollte man nutzen, um die ausländischen Beziehungen aufrecht zu erhalten und neue Möglichkeiten auszuschöpfen. In diesem Sinne wurde Colonel Kittu zum Ansprechpartner für ausländische Angelegenheiten ernannt, wodurch in allen Bereichen der LTTE neuer Optimismus entstand und der Wille, ans Ziel zu gelangen, bestärkt wurde.

Aufopferung für die Freiheit der Tamilen

Am 13. Januar 1993 begingen Colonel Kittu und neun weitere Mitglieder der LTTE Selbstmord, als ihr Schiff M.V Ahat, auch bekannt als Jahat, auf der Heimreise von Thailand von der indischen Marine umzingelt wurde. Obwohl der indischen Marine die Aussprache von Sanktionen nur im indischen Wassergebiet erlaubt war, forderte sie Colonel Kittu und seine Truppe auf, sich zu ergeben. Während dieser seiner Mannschaft befahl, das Schiff zu verlassen und sich zu ergeben, sprengte er sich und das Schiff mit seinen Kadetten in die Luft.

Colonel Kittu ist eines der größten Vorbilder für viele tamilische Jugendliche geworden. Er setzte sich für ihre politische Bildung ein und war ein exemplarisches Beispiel dafür, dass Menschen grundlegende Veränderungen herbeiführen können, sofern sie sich bemühte. Am heutigen Tage gedenken Tamilen weltweit an diesen ehrenhaften, wichtigen Menschen.

 

 

Thai Pongal

Thai Pongal bezeichnet das tamilische Erntedankfest und gehört zu den wichtigsten Festen der Tamilen. Es wird jährlich am ersten Tag im Januar des tamilischen Kalenders gefeiert. Umgerechnet auf den uns bekannten gregorianischen Kalender fällt dieser Tag zumeist auf den 14. oder 15. Januar. In diesem Jahr – 2016 – betrifft es den 15. Januar. Thai Pongal – welches überwiegend von Tamilen praktiziert wird – dient als Anlass dazu, den natürlichen Kräften der Natur, der Sonne und den landwirtschaftlichen Tieren für eine erfolgreiche Ernte zu danken.

Das groß-gefeierte Fest erstreckt sich über mehrere Tage. Von Bedeutung ist dabei der eigentliche Pongal-Tag und der nachfolgende Tag. Am Pongal-Tag wird am frühen Morgen das typische Gericht Pongal gekocht. Es besteht aus Reis mit frischer Milch, Sirup und frisch geerntetem Zuckerrohr. Übersetzt bedeutet Pongal „überkochen“. Traditionell wartet man gespannt darauf, dass das Essen überkocht, um damit Glück, Wohlstand und Überfluss symbolisieren zu können. Der neue Topf wird an einer offenen Feuerstelle unter freiem Himmel zum überkochen gebracht. Sobald der Topf überkocht, rufen die umstehenden Familienmitglieder freudig „Pongalo, Pongal!“ und werfen weitere Reiskörner in den Topf. Am Abend findet traditionell das große Festessen statt. Während die Bauern der Sonne ihren Dank für eine erfolgreiche Ernte aussprechen, feiern die restlichen Mitmenschen den Tag, um sich wiederum bei den Bauern für die Nahrung zu bedanken.

Früher, in einer Zeit, in der der technische Fortschritt noch nicht so ausgereift war, mussten sich die Menschen bei der Ernte voll auf die Kräfte der Natur verlassen. Eine wesentliche Rolle nahmen dabei die Kühe und Rinder ein, die durch das Pflügen der Äcker die Ernte erst ermöglichten. Deshalb wird der dritte Tag, auch bekannt als Mattu Pongal, insbesondere den Kühen und Rindern gewidmet. Der vierte und letzte Tag wird Kaanum Pongal genannt (kaanum=anschauen). Dieser diente früher zur Brautschau. Heutzutage macht man Ausflüge, geht zum Strand oder vergnügt sich in Freizeitparks.

Der 15. Januar (des gregorianischen Kalenders) hat für die Tamilen abgesehen vom Erntedankfest einen weiteren Anlass zur Freude: denn es ist Neujahr.

Schauen wir zurück: Bis vor einigen Jahren wurde das tamilische Neujahr noch im April gefeiert, was auf den starken Einfluss der Arier zurückzuführen ist. Mit ihrer Ankunft in Indien um 1500 v. Chr. verbreitete sich ihre Religion und Kultur rapide und es wurden immer mehr Elemente ihrer Kultur auf andere Völker und deren Kultur übertragen. So wurde auch das tamilische Neujahr verdrängt und das Neujahr der Arier, welches im April liegt, als der neue Neujahrstag der Tamilen festgelegt.

Erst durch den tamilischen Freiheitskampf, die sich für die Rechte der Tamilen und für die Unabhängigkeit eines eigenen tamilischen Staates in Sri Lanka eingesetzt hat, ist es gelungen, das tamilische Neujahr auf sein ursprüngliches Datum zurückzuverlegen. Seither wird es – wie gewohnt – am ersten Tag des Januars im tamilischen Kalender bzw. am 14./15. Januar des gregorianischen Kalenders gefeiert. Mit dieser Errungenschaft bleibt den Tamilen ein bedeutsamer Festtag und somit auch traditionelles Gut für viele weitere Jahre erhalten.

Pressemitteilung zu Tamil Eelam’s got Talent 2016

Seit 2012 veranstalten wir alljährlich ein Talentwettbewerb mit dem Ziel, die Talente der tamilischen Jugendlichen zu fördern und ihnen eine Plattform zu bieten, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Am Samstag, den 09.01.2016, fand „Tamil Eelam‘s got Talent“ insgesamt zum vierten Mal, und zum ersten Mal in Nordrhein-Westfalen (Bergheim) statt. Insgesamt steuerten mehr als 100 Teilnehmer 26 Auftritte dieser Show bei und begeisterten das Publikum mit verschiedensten Talenten; unter ihnen Tänzer, Sänger, Instrumentalisten und ein Stimmenimitator.

Der Wettbewerb wurde in zwei Kategorien unterteilt und bewertet. In der Kategorie der unter 13-jährigen Teilnehmer, die nur aus Tanzgruppen bestand, erreichte die Gruppe „Swaraththaandavam Juniors“ den 1. Platz. Sie erhielt zudem die Ehrung zur Special-Performance. Auf Platz 2 folgten gleich zwei Gruppen: sowohl „Mayuris“ als auch „Naanga Tamil Pasanga“. Der 3. Platz wurde an die „Live your Dance Academy Juniors“ vergeben.

In der Kategorie der über 13-jährigen Teilnehmer begeisterte die Tanzgruppe „Lathikaa“ die Jury mit einer besonderen Schwarzlicht-Performance und erreichte damit den 1. Platz. Die Tanzgruppe „Yogis“ erhielt den 2. Platz und konnte mit tadelloser Synchronisation glänzen; Thanushan Sivarajah konnte mit seinem Gesang überzeugen und landete somit auf dem 3. Platz.

Alle Teilnehmer der Show wurden mit einer Medaille geehrt; den Gewinnern der ersten drei Plätze wurden Pokale überreicht. Der Veranstaltungssaal war bis zur Preisvergabe an die Gewinner bis zum letzten Platz gefüllt; das Interesse an der Show mit knapp 800 Zuschauern ungemein groß.

Wir, die Tamil Youth Organisation Germany (TYO), Veranstalter von „Tamil Eelam’s got Talent“, gratulieren allen Gewinnern und bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmern zur aktiven Gestaltung des Wettbewerbs und bei den Juroren Roshani, Vashanth Sellathurai und Tha Mystro, die mit ihrer Vielfältigkeit die Show bereichert haben.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Hauptsponsoren (Saree Outlet Germany, E.S.T.M Jewellery Dortmund, Century Travels Dortmund), und weiteren Sponsoren (Nandy’s, Santhora TV, Lebara Play, Saalai TV, Amma’s Food Dortmund, Vayra Restaurant Mönchengladbach, asiamarkt24.com, TKS Best Foods Dortmund, Kiri Video) zur finanziellen Unterstützung der Veranstaltung und den Lottosponsoren (E.S.T.M Jewellery, Mayraa, zaree.de, asiamarkt24.com) zur Bereitstellung der Lottogewinne.

Ein großes Dankeschön richten wir auch an alle Foto- und Videographen (Konessfotos, MRS Video, Dajenn Photography) und Freiwillige, die bei der Durchführung der Veranstaltung mitgewirkt und uns unterstützt haben, eine erfolgreiche Show auf die Beine zu stellen.

Wir hoffen, dass uns mit eurer Unterstützung auch das nächste Mal eine ebenso erfolgreiche Show gelingt.

Mit freundlichen Grüßen

Tamil Youth Organisation – Germany