10. Todestag von Brigadier S.P. Tamilchelvan

Der 2. November 2007 markiert einen der traurigsten und schwerwiegendsten Verluste für die eelamtamilische Bevölkerung, denn an diesem Tag ist der charismatische Sympathieträger und der Mann, der uns mit seinem Lächeln Hoffnung gegeben hat, durch einen Luftangriff der sri-lankischen Regierung kaltblütig ermordet worden. Mit ihm wurden auch Lt. Col. Anpumani (Alex), Major Mikuthan, Major Nethaaji, Lt. Aadchivel und Lt. Maavaikumaran in den Tod gerissen.
Der am 29. August 1967 geborene Suppaiya Paramu Tamilchelvan schloss sich im Jahre 1983 der LTTE an und widmete fortan sein Leben dem Freiheitskampf. 23 Jahre lang war er Teil der LTTE. Zunächst als Freiheitskämpfer, in der er als Gebietskommandeur von Jaffna viele militärische Offensiven gegen die Streitkräfte der sri-lankischen Regierung höchst erfolgreich durchführte. Bei einem Einsatz im Jahre 1993 wurde er jedoch am Bein verwundet, woraufhin er in den politischen Flügel der LTTE einberufen wurde. Auch hier nahm Brigadier S.P Tamilselvan eine führende Position ein und führte an der Seite des damaligen internationalen Sprechers der LTTE, Anton Balasingham, Friedens- und Waffenstillstandsgespräche sowohl mit der internationalen Gemeinschaft als auch mit der sri-lankischen Regierung. Seine vom Führer V. Pirabaharan stets geschätzten Führungsqualitäten zeigten sich in den Verhandlungen, die er führte, nachdem sich der Gesundheitszustand von Anton Balasingham dramatisch verschlechtert hatte und dieser daraufhin im Jahre 2006 verstorben war.
Heute ist der Tag, sich an seine Worte und Taten zu erinnern und in seinem Sinne zu handeln:
„An die Tamilen in der Diaspora, wendet euch an die Medien, Politiker und an eure Mitbürger in den Ländern, wo ihr lebt und teilt ihnen die Wahrheit mit. Die Wahrheit über die Gräueltaten, die in unserem Land passieren. Erzählt es allen Leuten, die ihr kennt. Aber die Regierungen der Länder, in denen ihr lebt, unterstützen die sri-lankische Regierung. Appelliert an deren Gewissen und Menschlichkeit. Wir wollen keine Gewalt. Wir wollen an die Menschlichkeit dieser Welt appellieren. Damit uns diese Welt ihr Gehör schenkt, müssen wir, vor allem gemeinsam mit den Menschen in der Diaspora, sehr hart kämpfen. Um unser Volk zu retten, müssen wir in voller Stärke auferstehen. Sei es in Tamil Eelam oder in der Diaspora, überall muss unsere Willensstärke und der Kampfgeist lichterloh in uns brennen. Die vereinte Kraft der Tamilen muss so sichtbar nach außen getragen werden. Von allen Seiten wurde uns der Kampf angesagt. Wir dürfen in dieser Situation nicht verweilen. In dieser Stunde müssen wir alle wachsam sein und für unser Volk, für unsere Heimat, in den Kampf treten. Wir wollen nichts als Gerechtigkeit.“
Diese Worte sind auch heute noch aktuell. Wir alle sollten heute nicht nur an diesen großartigen Helden denken, sondern auch unseren Teil dazu beitragen, seinen Traum und seinen Kampf weiterzuführen

About Author

Connect with Me:

Leave a Reply