Internationaler Tag der politischen Gefangenen

Alljährlich findet am 18. März der Tag der politischen Gefangenen statt. Am 18. Mai 1871 wurde ein Aufstand der Pariser Kommune niedergeschlagen. Dies kostete über 20.000 Menschen das Leben. Mehr als 13.000 Personen wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. 1923 erklärte die Internationale Rote Hilfe den 18.03. zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“. An diesem Tag werden weltweit Veranstaltungen organisiert, um für die Freilassung von politischen Gefangenen aller Welt zu kämpfen.

Ein Land, das auch mit diesem Problem konfrontiert ist, ist Sri-Lanka. In jenem, welches für traumhafte Strände, sowie reichhaltiger Kultur bekannt ist, werden hunderte Tamilen aus politischen Gründen, teilweise schon Jahrzehnte lang gefangen gehalten und sind Folter und Misshandlungen ausgesetzt. Tamilen, die mutmaßlich Verbindungen zu den Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) haben, werden weiterhin auf der Grundlage des Antiterrorgesetzes (Prevention of Terrorism Act – PTA) inhaftiert. Das PTA ermächtigt die srilankischen Streitkräfte, gegen jedermann vorzugehen, der unter Verdacht steht, mögliche Verbindungen zu der tamilischen Militanz zu haben. Obwohl die Regierung im September 2015 versprach, das PTA aufzuheben, werden heute noch Tamilen aufgrund dieses Gesetzes gefangen genommen.

Wir, die Tamilen in der Diaspora sowie die Tamilen in der Heimat, müssen der Welt die Lage der Gefangen deutlich machen, um ihrem Leid ein Ende zu bereiten.

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