Black July 1983-Zeugen berichten…

Vor 35 Jahren, im Sommermonat Juli, ereigneten sich die sogenannten Black-July Pogrome. Ereignisse, die in der Geschichte der Eelamtamilen Dunkelheit hinterließen. Tagelang dauerten die Gewaltübergriffe auf die eelamtamilische Bevölkerung in Sri Lanka an. Bis heute gedenken jährlich weltweit Eelamtamilen an die Opfer dieser schwarzen Tage und erinnern sich daran, wie sie diese Tage überlebten.

Die Uhr schlägt drei Uhr, die Stadt Colombo ist ruhig, in diesem Moment erinnert sich eine ältere Dame an ein Ereignis vor 35 Jahren:

„Eine Gruppe von etwa 80 seltsamen jungen Männern, die gewaltbereit und gereizt wirkten, kamen mit Eisenstangen auf uns zugerannt. Sie waren in Rage und offensichtlich alkoholisiert und zerstörten alles, was sie sahen.“

Priya Balachandran – ihr Pseudonym, damit sie anonym bleiben kann – erinnert sich sehr gut an diese Zeit. Der Süden der Insel schien zu dieser Zeit vor Wut zu kochen.

Wie viele andere Eelamtamilen kann sie sich sehr gut daran erinnern, was sie zusammen mit ihrer Mutter gemacht hat, während die wütenden Singhalesen auf sie zukamen. Sie sah wie die Gruppen Läden zerschlugen und das war der Moment, als ihre Freundin sie aus ihrer Starre riss und sie zur Flucht aufforderte. Sie flohen zum Haus ihrer Freundin 300 Meter weiter und versteckten sich, bis sich alles wieder beruhigte.

Aus dem Haus ihrer Freundin konnte sie sehen, wie ihr Haus in Brand gesetzt wurde. Diese Gruppen hatten eine klare Vorstellung darüber, ob die Häuser Singhalesen oder Tamilen gehörten.

Wir beteten einfach nur so lange wir konnten und hofften, dass es endlich vorübergehen würde. Doch dann, spät am Abend, kamen sie ein zweites Mal. Sie brannten auch die restlichen Sachen nieder.

Frau Balachandran antwortet auf die Frage, was alles zerstört wurde, wie folgt: „Alles. Es gab nichts mehr. Es sah nicht mehr wie unser Zuhause aus. Es war nur noch schwarz, das ist alles, woran ich mich erinnere.“

Original unter: https://www.bbc.com/news/world-asia-23402727

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