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Weltfrauentag

Frauenhandel, Familiäre Gewalt, Genitalverstümmelung, Gewalt an Frauen, Säureattentate, Steinigungen, Vergewaltigungen als Waffe für Völkermord, Verbrechen im Namen der Ehre, Zwangsheirat, Zwangsprostitution – all das sind Verbrechen und Frauenrechtsverletzungen, die heutzutage allgegenwärtig sind. All diese grauenvollen Taten werden noch immer in einer Zeit der Entwicklung und Moderne ausgeübt.

Jede dritte Frau hat bereits Erfahrungen mit Vergewaltigung, sexuellem Missbrauch, sexueller Gewalt oder ähnlichem machen müssen. Das sind fast eine Milliarde Opfer. Die Stellung der Frau ist sogar in westlichen, vermeintlich fortschrittlichen Ländern beeinträchtigt. Von ungerechter Bezahlung für dieselbe Tätigkeit, mangelnden Aufstiegschancen, über Bildung bis hin zur Stellung in der Politik werden sie weiterhin benachteiligt. Vor allem in Kriegsgebieten sind Verbrechen gegen Frauen und Mädchen häufig aufzufinden. Organisationen wie UN Women, Amnesty Women, HeForShe und viele andere kämpfen bereits seit Jahrzehnten gegen diese Verbrechen an.

Auch in Sri Lanka ist die Lage der tamilischen Frauen nicht anders. Besonders betroffen sind Ehefrauen und Töchter von ehemaligen LTTE-Mitgliedern, die in Haft genommen wurden. Sie leben unter ständiger Angst und Furcht, vom singalesischen Militär der Polizei für eine vermeintliche Befragung entführt zu werden, um dann letztlich gefoltert und sexuell missbraucht zu werden.

Die Stellung der tamilischen Frauen war nicht immer so, wie sie heute ist. Der Frauen-Kader der LTTE bot den Frauen die Möglichkeit, sich für ihre Rechte einzusetzen, selbstbewusster zu sein und ohne Angst leben zu können. Sie konnten ihre Freiheit ausleben, ohne der ständigen Unterdrückung durch die Gesellschaft oder der Regierung ausgesetzt zu sein. Somit konnten sie sowohl ihre eigene, als auch die Stellung der anderen tamilischen Frauen in der Politik, aber auch in der Gesellschaft verbessern.

Heute, am Weltfrauentag geht es nicht nur um die Aufklärung der Probleme, mit denen Frauen tagtäglich zu kämpfen haben, sondern um deren langfristige Bekämpfung.

Der Unterschied zwischen Mann und Frau… – es gibt keinen. Das muss zunächst denen bewusst werden, die immer noch in diesem Glauben sind. Frauen sind Männern in keiner Weise unterlegen. Frauen sind für die Gesellschaft wichtig; das waren sie schon immer. Eine Frau muss zunächst selbst an ihre Wichtigkeit

und ihren Werten glauben, und anderen von diesen überzeugen. In Zeiten, in denen Frauen mit solchen Problemen konfrontiert sind, ist es umso wichtiger, dass auch Männer ihnen ihre Unterstützung zeigen. So wird ein Zeichen der Gleichheit gesetzt. Viele Frauen haben es heute hinsichtlich vieler Aspekte weit geschafft.

Um die Verbrechen und Menschrechtsverletzung zu stoppen, kämpften sie sich hoch in die Politik, was einst mehrheitlich nur aus Männern bestand. Sie haben Organisationen gegründet, gehen auf die Straße und protestieren. Die Frauen von heute haben sich geöffnet und zeigen Widerstand. Wie die tamilischen Frauen in Tamil Eelam. Auch sie nehmen zunehmend eine bedeutende Rolle in der Politik ein und kämpfen stets für die Rechte der tamilischen Frauen. Es ist eine Art Revolution, die langsam, aber mit Erfolg voranschreitet.

Betroffen sind die Tamilen vor allen Dingen durch die ungewöhnlich hohe Militarisierung der tamilischen Heimatsgebiete. Die Militarisierung bedeutet für die Tamilen Folter, Vergewaltigungen, Landenteignungen und ein Leben in ständiger Ungewissheit und Angst. Im Norden und Osten der Insel Sri Lanka sind es aktuell eine Vielzahl von Frauen, welche die treibende Kraft sind, um die Proteste sei es um ihre Vermissten Familienangehörigen oder die Rückforderung ihrer Ländereien, wie zum Beispiel in Keppapulavu, einzufordern. Wenn auch gerade diese Frauen durch die Streitkräfte der srilankischen Regierung am meisten betroffen sind.

Aus diesem Grund möchten wir am diesjährigen Weltfrauentag abermals auf die Entmilitarisierung der tamilischen Heimatsgebiete hinweisen und drängen.

RFJ 17/1

Ride For Justice 2017

Die Suche nach Gerechtigkeit für die eelamtamilischen Opfer und Überlebenden-

Völkermord an Tamilen in Sri Lanka

Von Brüssel nach Genf – Ein 11- tägiger Radmarathon

 

Am Freitag, den 24.02.2017 um 15 Uhr, startete die Fahrradtour „Ride for Justice“ in Brüssel vor der europäischen Union mit der Forderung einer internationalen Untersuchung des Völkermords an den Eelam Tamilen.

Mit einer Gedenkminute begann auch gestern früh der dritte Tag der Tour Richtung Luxemburg. In den nächsten Tagen wird die Tour die Länder Luxemburg, Deutschland, Frankreich überqueren und zuletzt vor den Vereinten Nationen im schweizerischen Genf ihr Ziel finden, um eine Kundgebung abzuhalten und an politischen Gesprächen teilzunehmen. Auch wird es ein Treffen mit dem Büro des Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte geben.

Am selben Tag, den 06.03.2017 findet eine große Demonstration mit anschließender Kundgebung auf dem Platz der Nationen, unmittelbar vor dem Gebäude der UNO, statt. Dieser Aufmarsch und die Kundgebung sollen auf die Menschenrechtsverletzungen und den Völkermord an das eelamtamilische Volk auf Sri Lanka aufmerksam machen.

Am 27.02.2017 wird „Ride for Justice“ in Saarbrücken einen Zwischenstopp einlegen, um in der Stadtmitte eine Kundgebung abzuhalten und um Gespräche mit politischen Persönlichkeiten zu führen. Hierdurch erhofft sich die junge Generation mehr Einsatz und Interesse der anderen Nationen für ihr eigenes, leidendes Volk auf Sri Lanka. Auch möchten sie dabei auf die Menschenrechtsverletzungen und den Völkermord in Sri Lanka aufmerksam machen.

Wir glauben, dass nur eine internationale, unabhängige Untersuchung wahre Gerechtigkeit für das tamilische Volk erlangen kann. Die Kriegsverbrechen können nicht durch einen inländischen Mechanismus untersucht werden. Zudem waren die sri lankische Regierung und das Militär an den Gräueltaten direkt beteiligt. Solch eine nationale Untersuchung könnte aus diesem Grund niemals unabhängig und glaubwürdig sein. Wir sind der Meinung, dass Täter nicht über ihre eigenen Gräueltaten richten dürfen und fordern deshalb eine internationale, unabhängige Untersuchung.

Die Menschenrechtslage für Tamilen in Sri Lanka hat sich seit dem Ende des Krieges im Jahr 2009 nicht verbessert. Die tamilischen Opfer und Überlebende warten noch immer auf Gerechtigkeit, schmachtend mit Schmerzen und Leiden unter einer autoritären und repressiven Herrschaft. Noch heute protestieren Tamilen um Ihr Land zurückzuerlangen, welches vom Militär besetzt ist.

Wir suchen Unterstützung und Solidarität für das tamilische Volk und haben daher folgende Forderungen an die Vereinten Nationen:

NIE WIEDER UNTERDRÜCKUNG – NIE WIEDER SKLAVEREI

Ein freies Leben in Würde!

 

1.Eine internationale unabhängige Untersuchung des langwierigen Völkermords, welches seit Jahrzehnten auf Sri Lanka fortgeführt wird. Die genozidalen Gräueltaten der srilankischen Regierung gegen das eelamtamilische Volk erreichten während der finalen Kriegsphase ihren Höhepunkt. Von den 429.059 Menschen, die in der Kriegszone bis September 2008 gelebt haben, haben nur 282.380 Tamilen die von der Regierung kontrollierten Gebiete im Mai 2009 erreicht. Von 146.679 fehlt seitdem jede Spur. Neben den Bombardements auf Schulen, Krankenhäusern und zivilen Notunterkünften, gab die Regierung im Februar 2009 offen zu, dass sie auch die von ihnen deklarierte „No-Fire-Zone“ bombardiert haben.

Auf all diese Verbrechen folgten weitere Verbrechen wie sexueller Missbrauch von Frauen und jungen Mädchen. Erst kürzlich wurden der UN Beweise vorgelegt, die belegen, dass das Militär, und somit auch die Regierung, sogenannte „Rape- Camps“ an mehreren Standorten im Land betreibt. Wir fordern daher eine unabhängige, internationale Untersuchung der Verbrechen gegen das eelamtamilische Volk, die vom srilankischen Staat durchgeführt wurden.

 

2.Sofortige Freilassung aller politischen Gefangenen

Laut Angaben der Regierung gab es bis Dezember 2009 über 12,000 Kriegsgefangene. Den internationalen Menschenrechtsorganisationen und Humanitären Hilfen wurde jedoch verwehrt die Orte zu besuchen, an denen die Gefangenen festgehalten werden. Es ist auch allgemein bekannt, dass das Militär zusätzlich zu den bekannten Gefängnissen und Haftanstalten auch an unbekannten Orten geheime Gefangenenlager betreiben. Glaubwürdigen Berichten zufolge werden in den Gefängnissen Folter und andere körperliche Misshandlungen durchgeführt. Abgesehen davon wurden kürzlich mindestens zwei politische Gefangene ermordet. Wie viele bereits ermordet worden sind, kann nicht überprüft werden. Wir fordern die sofortige, bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen.

 

3.Beendigung der Militarisierung und der Landenteignungen

Laut einem Bericht, der im Oktober 2011 dem sri-lankischen Parlament vorgelegt wurde, sind von 18.880 km² privatem Land der Tamilen im Norden und Osten bereits 7000 km² und somit mehr als 1/3 des gesamten tamilischen Territoriums durch das sri-lankische Militär besetzt.

Ein kürzlich veröffentlichter Forschungsartikel einer renommierten indischen Zeitschrift deckte auch auf, dass mehr als 180.000 Mitglieder der Streitkräfte – die 60 % der Armee ausmachen- in den nördlichen Provinzen stationiert sind. Zudem sind 18 von 20 Divisionen in den nordöstlichen Provinzen ausgerichtet. Hier wird deutlich, dass die hohe Militärpräsenz sich auf das traditionelle Heimatgebiet der Eelamtamilen konzentriert. Die Militarisierung ist eine wichtige Strategie zur Sicherung der staatlich geförderten Umsiedlungsprogramme, um die überlebenden Tamilen aus ihrer historischen Heimat zu vertreiben. Wir fordern eine sofortige Beendigung der Militarisierung und der Zwangsumsiedlungen, die auf die Zerstörung des kollektiven nationalen Zusammenlebens der Tamilen abzielen.

 

4.Die Anerkennung des tamilischen Selbstbestimmungsrechts, ihrer nationalen Identität und ihrer traditionellen Heimat durch die internationale Gemeinschaft. Die Forderung, das eelamtamilische Volk als eigenständige Nation, das in ihrer traditionellen Heimat mit dem unverzichtbaren Recht auf Selbstbestimmung lebt, anzuerkennen, stellt die drei Grundpfeiler des eelamtamilischen Freiheitskampfes dar, das nun schon über vier Jahrzehnte andauert.

Diese Forderungen wurden von demokratischen Mandaten, die durch das tamilische Volk erteilt wurde, gestärkt. Diese drei Grundsätze wurden bei Wahlen mit einer überwältigenden Mehrheit in 1977, 2001, 2004 und 2010 gefordert. Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, diese Grundprinzipien, die auf der tamilischen Nationalpolitik basiert, anzuerkennen.

 

5.Anerkennung der Legitimität der Liberation Tigers of Tamil Eelam

Die Liberation Tigers of Tamil Eelam wurden auf der Basis der andauernden Unterdrückung der Eelam Tamile gegründet. Ihr Kampf reflektiert den kollektiven Willen des tamilischen Volkes auf ein Leben mit Würde und Freiheit als eine unabhängige Nation. Dieser Wille zeigte sich in der überwältigenden Unterstützung des De-facto-Staats, der vier Jahre lang während des Waffenstillstands durch die Tamil Tigers verwaltet wurde. Weitere soziale Errungenschaften durch den Kampf waren die Emanzipation der Frau und das Ende des Kastensystems sowie andere sozialen Barrieren. Aus diesem Grund fordern wir die Anerkennung der Legitimität der LTTE und die Aufhebung ihres Verbots.

Verurteilt die srilankische Völkermordpolitik!!!
Unterstützt die Souveränität des eelamtamilischen Volkes!!!

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தமிழைப் போற்றுவோம் – தமிழ் இளையோர் அமைப்பு யேர்மனி

எமது அன்பிற்குரிய தமிழ் உறவுகளே உங்களுக்கு எமது எழுச்சிகரமான வணக்கத்தையும்,  சர்வதேச தாய்மொழிதின வாழ்த்துகளையும் தெரிவித்துக்கொள்கின்றோம். 

பெப்ரவரி 21.1952 இல் அன்றைய கிழக்கு பாகிஸ்தான் தலைநகர் தாக்காவில் வங்காள மொழியை அரசகரும மொழியாக்கக்கோரி நடத்தப்பட்ட போராட்டத்தின் போது உயிர்நீத்த நான்கு மாணவர்களின் நினைவாக சர்வதேச தாய்மொழித் தினம் உலகளாவிய முறையில் மொழி தொடர்பாக நினைவு கூறப்படும் சிறப்பு நாளாகக் கொண்டாடப்படுகிறது. இந்நாளானது யுனெஸ்கோ அமைப்பால் கடந்த 2000ம் ஆண்டு தொடக்கம் ஆண்டுதோறும் பெப்ரவரி 21ம் திகதி கொண்டாடப்படுகிறது.

பல்வேறு சமூகங்களின் மொழி பண்பாட்டுத்தன்மைகளை பேணுவதுடன் அவற்றுக்கிடையிலான ஒற்றுமையை உருவாக்கும் எண்ணத்தோடு யுனெஸ்கோ அமைப்பால் இந்தினம் கொண்டாடப்படுகிறது. உலகம் முழுவதும் 6000 ற்கும் மேற்பட்ட மொழிகள்  பேசப்பட்டு வருகின்றது. இவற்றுள் 90 விழுக்காடு மொழிகள் 100000 ற்கும் குறைவான மக்களால் பயன்படுத்தப்பட்டு வருகின்றது.

இவற்றுள் 2500 ஆண்டுகளிற்கு மேல்  பழமை வாய்ந்த இலக்கண மரபைக் கொண்ட தமிழ் மொழியும் ஒன்றாகும். தமிழ் மொழியானது 9 கோடிக்கு மேற்பட்ட மக்களால் உலகம் முழுவதும் பேசப்பட்டு வருகின்றது. தமிழீழம், இலங்கை, சிங்கப்பூர் ஆகிய நாடுகளும் தமிழ்நாடுபுதுச்சேரி, அந்தமான் நிக்கோபார்  மாநிலங்களும் தமிழை ஆட்சி மொழியாக கொண்டுள்ளது. அங்கீகரிக்கப்பட்ட சிறுபான்மை மொழியாக தமிழ்  மலேசியாமொரிசியஸ்ரீயுனியன் போன்ற நாடுகளில் உள்ளது.

தமிழில் எழுதப்பட்ட அறத்தை கூறும் திருக்குறள், ஆத்திசூடி, கொன்றை வேந்தன், நாலடியார் போன்ற நூல்களும், நற்றிணை,  குறுந்தொகை,ஐங்குறுநூறு, பதிற்றுப்பத்து, பரிபாடல், கலித்தொகை, அகநானூறு, புறநானூறு ஆகிய எட்டுத்தொகை நூல்களும், ஐம்பெரும் காப்பியங்களான  சிலப்பதிகாரம்மணிமேகலைகுண்டலகேசிவளையாபதிசீவக சிந்தாமணி ஆகிய நூல்களும்,  ஐஞ்சிறு காப்பியங்களான உதயண குமார காவியம்நாக குமார காவியம்யசோதர காவியம்சூளாமணிநீலகேசி போன்ற ஒப்பற்ற நூல்கள் தமிழின் பழமைவாய்ந்த இலக்கண மரபுக்கு சான்றாகும்.

ஆராய்ச்சியாளர்கள் தமிழைப்பற்றி குறிப்பிடும்போது  சுமார்  20000  வருடங்களுக்கு முன்னர் தோன்றிய மொழியாகவும்,  ஹரப்பாமொகஞ்சதாரோசுமேரிய நாககரிகங்களுக்கு முன்னர் தமிழ்மொழி தோன்றியதாகவும் குறிப்பிடுகின்றனர். ஆராய்ச்சியாளரான அலெக்ஸ் கொல்லியர் (Alex Collier) தமிழைப்பற்றி குறிப்பிடும்போது உலகிலேயே மனிதனால் பேசப்பட்ட முதல் மொழி  தமிழென குறிப்பிடுகின்றார்.

The first language known to the humans is a language called „TAMIL“ spoken widely in the southern parts of India.                                                                               – Alex Collier

மொழிகளின் சிறப்புகளைக் கொண்டாடும் இன்றைய நாளில் இந்தி திணிப்பிற்கு எதிராக போராடி உயிர் நீத்த மொழிப்போர் தியகிகளிற்கு தமிழ் இளையோர் அமைப்பு யேர்மனி தனது வீரவணக்கத்தை தெரிவித்துக்கொள்கிறது. 

பல உயிர்களின் தியாகத்தினாலும், பல தமிழ் அறிஞர்களின் தியாகத்தாலும் காப்பற்றப்பட்ட தமிழ்மொழி இன்று அழிவை நோக்கி பயணிப்பதற்கு தமிழர்களாகிய நாமே காரணமாய் இருப்பது வேதனைக்குரிய விடயமாகும். தமிழ்மொழியை அழிவுப்பாதையில் இருந்து தடுப்பதற்கும், தமிழின் பண்பாட்டுத்தன்மையை பேணி பாதுகாப்பதற்கும் உங்கள் குழந்தைகளிற்கு தாய்மொழியை படிப்பிக்குமாறும், தமிழர்களிடம் தமிழில் உரையாடுமாறு தமிழ்  இளையோர் அமைப்பு -யேர்மனி உரிமையுடன் கேட்டுக்கொள்கிறது.

வாழ்க நிரந்தரம் வாழ்க தமிழ்மொழி

வாழிய வாழிய வே!

வான மளந்த தனைத்தும் அளந்திடும்

வண்மொழி வாழிய வே!

ஏழ்கடல் வைப்பினுந் தன்மணம் வீசி

இசைகொண்டு வாழிய வே!

எங்கள் தமிழ்மொழி! எங்கள் தமிழ்மொழி!

என்றென்றும் வாழிய வே!

சூழ்கலி நீங்கத் தமிழ்மொழி ஓங்கத்

துலங்குக வையக மே!

தொல்லை வினை தரு தொல்லை யகன்று

சுடர்க தமிழ்நா டே!

வாழ்க தமிழ்மொழி! வாழ்க தமிழ்மொழி!

வாழ்க தமிழ்மொழி யே!

வானம் அறிந்த தனைத்தும் அறிந்து

வளர்மொழி வாழிய வே!

                               – மகாகவி சுப்ரமணிய பாரதியார்

நன்றி 

தமிழ் இளையோர் அமைப்பு யேர்மனி

தமிழரின் தாகம் தமிழீழத் தாயகம்

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Internationale Tag der Muttersprache

Seit dem Jahr 2000 wird der internationale Tag der Muttersprache weltweit jährlich am 21. Februar gefeiert. Dieser Tag wurde durch die Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die sprachliche und kulturelle Vielfalt und Mehrsprachigkeit zu fördern. Von den rund 6.000 Sprachen auf der Welt sind etwa 2.500 vom Aussterben bedroht. Die Gründe sind vielfältig: Krieg, Völkermord, Landenteignung und die daraus resultierende Unterdrückung und Ungerechtigkeit sowie der Zwang eine Amtssprache sprechen zu müssen sind einige davon.

Auch Tamil gehört zu den Sprachen, die vom Aussterben bedroht sind. Tamil gehört der drawidischen Sprachfamilie an und zählt zu den ältesten Sprachen der Welt. Die tamilische Sprache wird überwiegend von Tamilen in Tamil Eelam, Indien, Singapur und Malaysia gesprochen und ist durch eine Jahrtausend alte Literaturgeschichte geprägt.

Das tamilische Alphabet besteht aus 247 Buchstaben, wobei es sich aus 12 Vokalen, 18 Konsonanten, einer Kombination der Vokale und Konsonanten (12×18 = 216) und einem Sonderbuchstaben zusammensetzt.

Zu den bekanntesten tamilischen Werken zählt Thirukkural, welches nicht nur von Tamilen, sondern auch international hoch angesehen wird und in mehreren Sprachen übersetzt wurde. Es thematisiert die Lebensweise des Menschen, insbesondere die Moral und Ethik und stellt ein grundlegendes Werk für jeden Tamilen dar.

Bereits zur Kolonialzeit (1505 bis 1948) ging durch den Einfluss der Kolonialmächte eine Bedrohung für die tamilische Sprache aus, da immer mehr Begriffe aus dem portugiesischen, holländischen und englischen Wortschatz in die tamilische Sprache übernommen wurden und bis heute umgangssprachlich verwendet werden. Dennoch stellt die Unabhängigkeit Sri Lankas im Jahr 1948 einen drastischen Wendepunkt in der tamilischen Geschichte dar.

Die britische Kolonialmacht, welche die letzte Herrschaftsmacht war, vereinte die beiden zuvor getrennten Staaten Tamil Eelam und Sri Lanka (unter einem gemeinsamen politischen System) zu einem Staat und übergab die Herrschaft dem singhalesischen Volk. Dies war der Beginn der Unterdrückung der Tamilen. Neben der systematischen Tötung der Tamilen wird auch die Einschränkung der Bildungsmöglichkeiten der Tamilen als gezielte Waffe eingesetzt, um die tamilische

Sprache, Kultur und Tradition auszulöschen. So wurde im Jahr 1956 das sogenannte „Sinhala only act“ eingeführt, mit der die singhalesische Sprache als einzige Amtssprache festgelegt wurde. Folglich waren Tamilen gezwungen, die singhalesische Sprache zu lernen, um wichtige Führungspositionen einnehmen zu können oder den Zugang zu Universitäten zu erhalten. Zudem mussten tamilische Studenten für eine Hochschulzugangsberechtigung bessere Noten aufweisen als singhalesische Studenten. Auch die Verbrennung der Jaffna Bibliothek, im Jahre 1981 war ein bedeutender Akt der sri-lankischen Regierung, um die tamilische Kultur auszulöschen und die Bildungsmöglichkeiten für Tamilen zu erschweren. Mit der Verbrennung von nahezu 97.000 wertvollen Büchern und Sammlungen wurde ein wichtiges Kulturgut und ein Teil der tamilischen Geschichte ausgelöscht.

Die Sprache dient der Identifikation; unsere Muttersprache ist das Einzige, was uns als Tamilen kenntlich macht und uns als eine Nation vereint. Auch der tamilische Anführer Veluppillai Prabhakaran betont in seinem Werk die Bedeutung der Muttersprache für den Freiheitskampf: „Sprache, Kunst und Kultur erscheinen als Säulen des Gebäudes einer nationalen Gemeinschaft. Sie sind die Seele einer Nation. Sie sind das Fundament einer nationalen Zivilisation“. Somit sind Sprache, Kunst und Kultur die Grundbausteine einer Nation. Nur wer seine eigene Sprache und Geschichte kennt, kann den tamilischen Freiheitskampf für einen unabhängigen Staat Tamil Eelam nachvollziehen und seine Pflichten gegenüber seinem Land erfüllen. Da wir in unserem eigenen Land nicht die Möglichkeit haben, unsere Sprache und Kultur auszuleben, ist es umso wichtiger, dass wir, in der Diaspora lebenden Tamilen, unsere Sprache, Kultur und die tamilische Geschichte lernen und es den nächsten Generationen weitergeben. Es liegt in unserer Hand, dass unsere Sprache und unsere Geschichte nicht in Vergessenheit geraten.

http://web.worldbank.org/archive/website01241/WEB/IMAGES/SRILANKA.PDF

http://www.k-international.com/blog/tag/unesco/

http://www.tyo-germany.com/2016/05/die-bibliothek-von-jaffna/

https://www.cs.mcgill.ca/~rwest/link-suggestion/wpcd_2008-09_augmented/wp/t/Tamil_language.htm

Keppa Germany

Proteste in Kepapulavu

Bereits 2012 regte sich Widerstand gegen die ungesetzmäßige Landenteignung durch das sri-lankische Militär. Die Menschen in Kepapulavu machten damals durch Demonstrationen auf ihre Situation aufmerksam. Jedoch wurden diese Proteste durch staatliche Eingriffe unterbunden. Man vertröstete die Menschen mit Grundstücken, die außerhalb ihres Dorfes lagen und nicht die Heimat der Geschädigten war. Die geschädigten Tamilen sind nicht mehr bereit, auf ihre Rechte zu verzichten. Sie verlangen ihr Grund und Boden zurück, welches ihnen rechtmäßig zusteht. Die Proteste sollen solange fortgesetzt werden, bis es eine endgültige Lösung zugunsten der Geschädigten gibt.

Die Proteste haben auch Auswirkung auf die tamilische Gesellschaft. An den Protesten sind 84 Familien beteiligt, hauptsächlich Frauen und Kinder. Die Männer sind zum einen im Krieg verstorben oder verschollen, und zum anderen sind es Männer, die täglich arbeiten müssen um ihre Familie zu versorgen. Diejenigen, die in dieser Situation am meisten geschädigt werden, sind die Kinder. Sie versäumen den Unterricht in der Schule und werden von ehrenamtliche Lehrkräften vor Ort unterrichtet. Durch diese Situation werden die Kinder ihrer Bildung beraubt und somit auch Einfluss auf ihre Zukunft genommen. Einigen Kindern fehlt der nötige Schutz zu Hause, da die Mütter auf den Demonstrationen für ihre Rechte kämpfen.

„Wenn wir diesen Ort hier verlassen, dann kehren wir zu den Grundstücken zurück, die ursprünglich uns gehörten, und zu keinen anderen. Wir werden solange weiterkämpfen, bis wir unser Land bekommen“, so eine der entschlossenen Aktivistinnen.

Es ist die Pflicht eines jeden Einzelnen, die Lage der in der Heimat lebenden Tamilen der internationalen Gemeinde zu verdeutlichen. Grundstücksenteignungen sind nur eines der vielen Probleme, die durch die sri-lankische Regierung verursacht werden. Gewalt gegen Frauen und Entführungen gehören dort zum Alltag. Daher ist es unsere Pflicht, am 06.03.2017 in Genf unsere Stimmen für die Gerechtigkeit der Tamilen zu erheben und gegen den fortlaufenden Genozid an das tamilische Volk zu kämpfen.

 

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4. Februar 1948 – Ein schwarzer Tag für die Tamilen

Man hört das Lachen der Menschen auf den Straßen in Sri Lanka; wir hören das Wimmern tamilischer Mütter. Man hört die Feuerwerkskörper auf den Straßen in Sri Lanka, die zur Feier des Tages angezündet werden; wir hören das Explodieren der Minen, die unsere Brüder und Schwestern in den Tod rissen.

Es ist der 4. Februar, der Tag, an dem eine ganze Nation feiert. Sri Lanka, die „Perle des Ozeans“, feiert die Unabhängigkeit von Großbritannien, die größte Kolonialmacht seiner Zeit. Doch für einen Teil der Insel ist dieser Tag nicht der Tag der Unabhängigkeit, sondern der Beginn einer Unterdrückung – gemeint ist die Unterdrückung der tamilischen Bevölkerung auf der Insel.

Ein Volk, dessen Widerstand blutig niedergeschlagen wurde und an denen ein Genozid ausgeübt wurde. Nach offiziellen Angaben sei der Bürgerkrieg zwar beendet und der Frieden eingekehrt, doch noch immer leiden die Menschen unter der strukturellen Unterdrückung. Das Volk erfährt weiter einen passiven Genozid, in dem man ihnen der Zugang zur Grundversorgung verwehrt und jegliche Existenz erschwert wird – ein systematischer Versuch, das Volk auszulöschen. Tamilen werden ihrer Identität beraubt, ihre Sprache soll nicht weiter unterrichtet werden, jedes kulturelle Institut wird zwangsgeschlossen. Die stetige Präsenz der Armee dient zur Einschüchterung des Volkes.

Die Bewohner von Keppapilavu in Mullaitivu halten derzeit vor den Mauern der Militärbasis einen Protest, um die vom Militär beschlagnahmten Grundstücke zurückzufordern. Die Keppapilavu Bewohner möchten zu ihren traditionellen Gebieten und somit auch zu ihren Häusern zurückkehren. Den Bewohnern wurden alternative Grundstücke angeboten, die sie aber zu Recht ablehnten. Srilankische Militäroffiziere warnten die Dorfbewohner, dass man sie dauerhaft vertreiben würde, wenn sie mit dem Protest nicht aufhören und die alternativ angebotenen Grundstücke und Entschädigungen annehmen würden. Die Bewohner lassen sich nicht einschüchtern und führen ihren Protest weiterhin fort. Eine Frau unter den Dorfbewohnern äußerte in einem Interview, dass der Unabhängigkeitstag für sie ein historisch schwarzer Tag sei, da sie weiterhin Leid erfahren, in ständiger Unterdrückung leben sowie vor weiterer Flucht und Vertreibung zu fürchten hätten. Der 4. Februar ist mitnichten ein Tag zum Feiern, es ist der Tag an dem alles begann, der Tag, an dem die Tamilen ihre Rechte verloren haben.

Menschrechtsaktivisten, internationale Organisationen und die tamilische Diaspora haben eine durch die UN eingerichtete, unabhängige, internationale Untersuchung zu den diesjährigen Menschenrechtsratssitzungen in Genf vehement gefordert, um den Genozid an den Eelamtamilen zu untersuchen, diesen anzuerkennen und die Verbrecher der Justiz auszuliefern, um das Leiden der Eelamtamilen endlich ein Ende zu setzen.

Die Tamilen fordern Gerechtigkeit und Freiheit für ihr Volk. Die einzig wahre Unabhängigkeit für die Tamilen ist Tamil Eelam.

Colonel Kittu und sein Kampf um die Freiheit der Tamilen

Colonel Kittu und sein Kampf um die Freiheit der Tamilen

16.01.2017 – Am heutigen Tag jährt sich der 24. Todestag von Colonel Kittu. Colonel Kittu gehörte zu den ersten Kommandanten der LTTE und sorgte für ausschlaggebende politische Veränderungen in der Freiheitsbewegung der Tamilen. Er führte nicht nur politische Strukturen ein, sondern nahm auch an wichtigen Gesprächen mit der indischen und srilankischen Regierung teil. Darüber hinaus gewann er das Herz der tamilischen Nation: durch seine liebevolle Art und seiner Liebe zu seinen Landsleuten erlangte er ein hohes Ansehen in der Bevölkerung.

Beitritt in die LTTE

Der am 2. Januar 1960 in Valvettithurai geborene Sathasivam Krishnakumar, besser bekannt unter dem Namen Colonel Kittu, schloss sich 1977 als 17-jähriger Junge Hon. Veluppillai Prabhakaran an. So kam es dazu, dass er in der Organisation LTTE die Möglichkeit sah, sich für die Rechte der Tamilen einzusetzen. Er widmete sich dem Ziel mit großem Eifer und gehörte zu den bekanntesten Befehlshabern der Organisation; er war Kommandant der Halbinsel Jaffna zu einer Zeit, als die LTTE noch keine modernen Waffen besaß. In dieser Zeit führte er mehrere aufeinanderfolgende Gefechte mit der srilankischen Armee und setzte auch auf politischer Ebene bedeutende Meilensteine.

Friedensgespräche

1986 sorgte Colonel Kittu für ein großes Ereignis in der Geschichte der LTTE: Unter seiner Beobachtung fanden in den von LTTE verwalteten Gebieten Friedensgespräche mit singhalesischen Politikern und Militärführern statt. Das dreistündige Gespräch führte zwar zu keinem entscheidenden Ergebnis, jedoch zeigte dieses Gespräch ein Jahr nach den Thimpu Talks, dass man sich um eine Lösung des Konflikts durch Kompromisse bemühte.

Kontaktaufnahme mit Indien

1987 eskalierten die Spannungen zwischen der singhalesischen Regierung und der LTTE. Die srilankische Regierung bat deshalb um die Unterstützung der indischen Regierung bei der Konfliktlösung. Im Juli 1987 wurde zwischen Vertretern der indischen und der srilankischen Regierung ein Abkommen geschlossen, um eine Sicherung des Friedens in Sri Lanka zu ermöglichen. Dabei wurde die Meinung der tamilischen Delegation außen vor gelassen. Dieses Abkommen ließ das Vertrauen auf eine friedliche Lösung des Konfliktes vorerst sinken. Das Indien Peace Keeping Force (IPKF) wurde ausgesendet, um die Waffen der LTTE-Mitglieder zu entziehen, um so Frieden in Sri Lanka zu schaffen. Allerdings führte die IPKF eine Invasion durch, indem sie versuchte, mit dem Einsatz von modernen Waffen die LTTE auszulöschen. Auch das tamilische Volk im Norden der Insel litt unter den gewalttätigen Angriffen der indischen Armee.

Auch in diesen schwierigen Zeiten bemühte sich Colonel Kittu um einen Waffenstillstand und strebte parallel dazu Friedensgespräche an. Dazu traf er sich im November 1987 mit Marudur Gopalamenon Ramachandran (M.G.R), einem berühmten südindischen Schauspieler und damaligen Ministerpräsidenten von Tamil Nadu. Während seiner Amtszeit befürwortete dieser die Ziele der LTTE, weshalb Kittu als Anlass sah, ihn aufzusuchen. Beim Treffen teilte MGR ihm mit, dass er bereits einen Brief an den damaligen Premierminister geschrieben hat, um den Krieg gegen die LTTE zu beenden. Der Premierminister wiederum antwortete darauf, dass die Voraussetzung für einen Waffenstillstand die Waffenübergabe der LTTE sei. Folglich übergab die LTTE einen Teil ihrer Waffen mit der Hoffnung auf Frieden.

Jedoch hielt sich die indische Regierung nicht an ihr Versprechen und es kam zu weiteren gewalttätigen Gefechten zwischen der IPKF und der LTTE.

Bemühungen in Großbritannien

Im Oktober 1989 bekam Colonel Kittu die Möglichkeit, nach Großbritannien zu reisen. Diese Gelegenheit wollte man nutzen, um die ausländischen Beziehungen aufrecht zu erhalten und neue Möglichkeiten auszuschöpfen. In diesem Sinne wurde Colonel Kittu zum Ansprechpartner für ausländische Angelegenheiten ernannt, wodurch in allen Bereichen der LTTE neuer Optimismus entstand und der Wille, ans Ziel zu gelangen, bestärkt wurde.

Aufopferung für die Freiheit der Tamilen

Am 16. Januar 1993 kamen Colonel Kittu und neun weitere Mitglieder der LTTE in einen Hinterhalt der indischen Marine, als ihr Schiff M.V Ahat, auch bekannt als Jahat, auf der Heimreise von Thailand von der indischen Marine umzingelt wurde. Obwohl der indischen Marine die Aussprache von Sanktionen nur im indischen Wassergebiet erlaubt war, forderte sie Colonel Kittu und seine Truppe auf, sich zu ergeben. Während dieser seiner Mannschaft befahl, das Schiff zu verlassen und sich zu ergeben, opferte er sich und sprengte sich und das Schiff mit seinen Kadetten in die Luft.

Colonel Kittu ist eines der größten Vorbilder für viele tamilische Jugendliche geworden. Er setzte sich für ihre politische Bildung ein und war ein exemplarisches Beispiel dafür, dass Menschen grundlegende Veränderungen herbeiführen können, sofern sie sich bemühten.

Am heutigen Tage gedenken Tamilen weltweit an diesen ehrenhaften, wichtigen Menschen.

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Joseph Pararajasingham – Der Sohn von Mattakalappu

An Weihnachten feiern wir in der ganzen Welt die Geburt von Jesus Christus. Gleichzeitig gedenken wir Tamilen dieses Jahr auch an den 11. Todestag von Joseph Pararajasingham, der am 1. Weihnachtstag während der Weihnachtsmesse in der Kirche von einer regierungsnahen, paramilitärischen Gruppierung kaltblütig ermordet wurde.

Pararajasingham wurde am 27. November 1934 in Sri Lanka geboren. Er war Parlamentsabgeordneter für die Tamil-National-Allianz Partei und Mitgründer des North East Secretariat on Human Rights (NESOHR), welches die Menschenrechtsverletzungen am eelamtamilischen Volk auf Sri Lanka bis zum Jahr 2008 archivierte.

Mit drei Jahren zog Pararajasingham mit seiner Familie nach Batticaloa und wurde durch seine Bemühungen für ein freies Tamil Eelam als der ‚Sohn von Mattakalappu‘ bekannt. Er besuchte das St. Michaels College unter der Leitung vieler amerikanischer und europäischer Bischöfe. Er arbeitete später als technischer Konstrukteur für die kommunale Behörde in Batticaloa. Als seine Muttersprache Tamil als offizielle Landessprache aberkannt wurde, zog sich Pararajasingham von seiner Beamtentätigkeit zurück und arbeitete während der frühen 70er Jahre als unabhängiger Journalist weiter. Seine ersten Erfahrungen in diesem Bereich sammelte er bei der Zeitung „Suthanthiram“ unter der Redaktion von S.V.J. Chelvanayagam und S.T. Sivanayagam. Nach dem er wieder begann, als Beamter zu dienen, veröffentlichte er seine Artikel und Berichte unter dem Namen seiner Frau. Da er auch über gute Englischkenntnisse verfügte, schrieb er ebenfalls für die Zeitungen „Sun“ und „Weekend„.

Pararajasingham stellte sich im Laufe seiner Karriere als Kandidat für die Allianz aus den Parteien ENDLF, EPRLF, TELO, und TULF in der Batticaloa Region auf. Als Mitglied des Parlaments kämpfte er gegen die Menschrechtsverletzungen an den Eelamtamilen an. Im Jahr 1994 wurde er Vorsitzender der TULF-Fraktion. Er war auch Mitbegründer der Tamil-National-Allianz gewesen, die sich aus mehreren tamilischen Parteien im Jahr 2001 zusammenschloss. Pararajasingham gründete ebenso am 9. Juli 2004 die North East Secretariat on Human Rights. Diese Organisation galt als Archiv für die Menschenrechtsverletzungen gegen das eelamtamilische Volk und diente als Institution für den Erhalt der Menschenrechte. Jedoch wurde diese Organisation im Jahre 2008 gezwungen, ihre Tätigkeiten einzustellen.

An Heiligabend, den 24. Dezember 2005, besuchte Joseph Pararajasingham die Weihnachtsmesse der St. Mary’s Kirche im Zentrum Batticaloa’s. Gegen 01:20 Uhr nachts wurden die Kirchenbesucher von zwei bewaffneten Männern angegriffen. Bei der Schießerei wurden Joseph Pararajasingham und sieben weitere Personen Opfer des Attentats. Seine Frau Sagunam wurde dabei schwer verletzt. Pararajasingham verstarb am nächsten Morgen des 25. Dezembers 2005.

Seither sind nunmehr 11 Jahre vergangen. Viele Tamilen trauern über einen tapferen Mann, der aufgrund seines politischen Engagements Opfer des rassistischen Regimes wurde. Pararajasingham war stets ein Mann, der für die Rechte der Tamilen kämpfte und sich um die Zukunft seines Volkes sorgte. Er hatte eine Vision, für die er bis zu seinem letzten Atemzug einstand. Für seine besonderen Dienste an das eelamtamilische Volk wurde ihm der Titel „Maamanithar“ durch die LTTE verliehen.

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Die Stimme der Nation

Anton Balasingham, auch bekannt als die „Stimme der Nation“ war einer der bedeutendsten und inspirierendsten Persönlichkeiten im Kampf um einen unabhängigen Staat Tamil Eelam.

Der am 4. März 1938 in Tamil Eelam geborene Anton Balasingham stand im tamilischen Freiheitskampf seit mehr als 30 Jahren nicht nur als wichtigster Verhandlungsführer und strategischer Analyst der LTTE an der Seite von Hon. Veluppillai Prabhakaran, sondern auch als Freund und Wegweiser, auf dessen Meinung viel wert gelegt wurde. Er war ein enger Vertrauter des tamilischen Anführers Hon. Veluppillai Prabhakaran.

Nach seinem Schulabschluss arbeitete er als Journalist bei einer tamilischen Zeitung und später als Diplomat im britischen Konsulat in Colombo. Zu seinen Lebzeiten veröffentlichte er zahlreiche tamilische und englische Werke über den ethnischen Konflikt der Tamilen auf Sri Lanka. Zu seinen bekanntesten Werken gehört „War and Peace: Armed Struggle and Peace Efforts of Liberation Tigers“, welches er 2004 veröffentlichte und unseren gefallenen Freiheitskämpfern widmete.

Er beteiligte sich aktiv an vielen Friedensverhandlungen und setzte sich für die Rechte seines Volkes ein. Von den Friedensgesprächen in Thimphu im Jahre 1985 bis zu den Gesprächen mit Norwegen und der EU in den 2000er Jahren unternahm er alles in seiner Macht stehende, um eine friedliche und für beide Seiten akzeptable Lösung des Konfliktes herbeizuführen. Jedoch wurden jegliche seiner Bemühungen und Fortschritte im Friedensprozess durch die srilankische Regierung zunichtegemacht. Im Februar 2002 gelang es ihm mit der norwegischen Regierung als Vermittler einen offiziellen Waffenstillstand zwischen der LTTE und der srilankischen Regierung einzuleiten.

Der unerwartete Tod von Anton Balasingham am 14. Dezember 2006, an den Folgen von Krebs, erschütterte das tamilische Volk zutiefst. Seine Gedanken kreisten stets um Tamil Eelam. Selbst nach seiner Krebs-Diagnose lauteten seine Worte: „Es ist eine unglückliche persönliche Tragödie. Doch verglichen zu der gewaltigen Tsunami Katastrophe, den meine Leute gegenüberstanden, ist meine Krankheit bloß eine Kleinigkeit. Ich bin zutiefst traurig, dass ich durch die Krankheit angeschlagen und nicht in der Lage bin, einen wesentlichen Beitrag zur Minderung des Leids und der Unterdrückung der Tamilen zu leisten.“

Sein Tod stellt einen großen Verlust in der tamilischen Geschichte dar. Der tamilische Anführer Hon. Veluppillai Prabhakaran sprach nach Balasingams Tod: „Seit Beginn unseres Freiheitskampfes, als wir uns kennengelernt haben, gab es ein tiefgründiges Verständnis zwischen uns. Dieses Verständnis hat sich über die Zeit zu einer seltenen Freundschaft entwickelt. Unsere Meinungen und Handlungen waren stets in Einklang. Dank der gemeinsamen Erlebnisse, die wir von Tag zu Tag hatten, ist unsere Freundschaft gewachsen. Diese Freundschaft unterscheidet sich von gewöhnlichen Freundschaften. Sie ist mit der Zeit herangereift und wurde durch unsere gemeinsame Geschichte geprägt […]. Das Licht unserer Nation, welche meine unterstützende Kraft während der politischen und diplomatischen Vorgehensweise unserer Freiheitsbewegung war, ist erloschen. Bala Anna ist nicht mehr bei mir, um mir Ratschläge zu erteilen oder Mut zuzusprechen. Sein Tod ist nicht nur ein Verlust für mich, sondern ein unersetzbarer Verlust für die gesamte tamilische Nation“.

Mit dem Tod von Bala Anna ging eine einzigartige und intellektuelle Persönlichkeit von uns, die sein Leben voll und ganz dem Freiheitskampf widmete und sich stets für das Wohlergehen des tamilischen Volkes sorgte. In ehrendem Gedenken an Bala Anna sollten wir seinen politischen Kampf weiterführen und seinen Traum von einem unabhängigen Staat Tamil Eelam erfüllen.

https://www.tamilnet.com/art.html?catid=13&artid=20611
https://www.tamilnet.com/art.html?catid=13&artid=20617
https://www.tamilnet.com/art.html?catid=13&artid=20610

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மனிதவுரிமை மீறல்களிற்கெதிராக போராடுவோம் – தமிழ் இளையோர் அமைப்பு யேர்மனி

எமது அன்பிற்கும், மதிப்பிற்குரிய தமிழ் உறவுகளுக்கு எமது
எழுச்சிகரமான வணக்கத்தை தெரிவித்துக் கொள்கின்றோம்.

இன்றைய நாளானது (10.12.2016) சர்வதேச மனிதவுரிமைகள் நாளாகும்.

உலகில் வாழும் எல்லா மனிதர்களுக்கும் தங்களின் இனம், மதம், நிறம்,மொழி, பால், அரசியல், மற்றும் தேசியம் கருத்துகளிற்கு அப்பால் இயல்பாகவே சில அடிப்படை உரிமைகள் உள்ளன அவைதான் மனித உரிமைகள். இந்த மனித உரிமைகள் என்பவை மார்கழி 1௦ம் நாள் 1948ல் ஐக்கிய நாடுகள் சபையினால் ஏற்றுக்கொள்ளப்பட்டதுடன், பாரிசில் உள்ள சைலட் (Chaillot) மாளிகையில் உலகளாவிய ரீதியில் தெரிவிக்கப்பட்டது. அத்தினத்திலிருந்து மார்கழி 10ம் திகதியே சர்வதேச மனித உரிமைகள் நாளாக திகழ்ந்து வருகின்றது.
மனித உரிமைகள் சாற்றுரையானது 3௦ சட்டப் பிரிவுகளை / உறுப்புரைகளை கொண்டது. இச் சாற்றுரை பல உலக நாடுகளிடம் அங்கிகாரம் பெற்று, பல்வேறு மொழிகளிலும் மொழி பெயர்க்கப்பட்டுள்ளது. இச் சாற்றுரையானது உலகம் முழுவதும் அரசிற்கும், மக்களுக்குமான ஒப்பந்தமாகவே கருதப்படுகின்றது.

இதன் முகப்பிலே உலகில் சுதந்திரம், சமநிலை, சமாதான நிலை கருதியும், மனிதத்தின் உரிமை மற்றும் மதிப்பைக் கருதியும் இந்தச் சட்டநூல் உருவாக்கப்பட்டது என்பது நன்றாக தெரிகின்றது. இதையே அடிப்படையாகக் கொண்டு உலக நாடுகள் மனித உரிமைகளை மதித்து, அவற்றை மீறாமல் நடக்குமாறு முன்வைக்கப்பட்டது.
ஆனால் எத்தனை சாற்றுரைகளும், சட்டங்களும் வெளிவந்தாலும், உலகளவிலே மனித உரிமை மீறல்கள் இன்னும் நாள்தோறும் நடைபெற்றுக்கொண்டே இருக்கின்றது. அதேபோல்தான் ஈழத்தமிழர்களை பொறுத்தவரை அவர்களிற்கான உரிமைகள் மறுக்கப்பட்டும், மீறப்பட்டும் வருகின்றது.

இலங்கைத் தீவு சுதந்திரமடைந்த 1948ம் ஆண்டு தொடக்கம் சிங்கள பௌத்த பேரினவாத அரசாங்கத்தால் ஈழத்தமிழர்களின் உரிமைகள் மறுக்கப்பட்டே வருகின்றது.

சிங்களக் குடியேற்றம், ஈழத்தமிழர்களின் நிலங்களை அபகரித்தல், 2009ம் ஆண்டு இறுதிப்போரின் பின்னர் கைது செய்தவர்களை சித்திரவதை செய்து கொல்லுதல், உண்மைகளை வெளியுலகிற்கு தெரிவிற்பதை தடுக்கும் நோக்கோடு ஊடகவியலாளர்கள் படுகொலை, ஈழத்தமிழர்களிற்கான நீதி மறுப்பு, ஈழத்தமிழர்களின் தாயகப்பகுதியான வடக்கு கிழக்கில் அதிகளவிலான இராணுவ பிரசன்னத்தின் மூலம் ஈழத்தமிழர்களை அச்சுறுத்தல், அரசியல் கைதிகள் விவகாரம், 6ம் திருத்தச்சட்டத்தின் மூலம் கருத்துச் சுதந்திரம் மறுத்தல், மீன்பிடி தொழில்களிற்கான பிரதேசங்களை இராணுவ கட்டுப்பாட்டில் வைத்திருத்தல், புத்த விகாரைகளை தமிழர் பிரதேசங்களில் அமைத்தல், ஈழத்தமிழர்களின் கலாச்சாரத்தை அழிக்கும் நோக்கோடு தமிழர் பிரதேசங்களில் சட்ட விரோதமான போதைப்பொருள் பாவனைகளை ஊக்குவித்தல், போரில் கொல்லப்பட்டவர்களை நினைவு கூற அனுமதி மறுத்தல், மாவீரர் துயிலும் இல்லங்களை

அழித்தமை, வெள்ளை வான் மூலம் தமிழ் இளைஞர்களை கடத்தியமை, பயங்கரவாத தடைப் பிரிவினரால் பொய் காரணங்களை கொண்டு தமிழ் இளைஞர்கள் கைது செய்யப்படல், தமிழர் பிரதேசங்களில் சிங்கள மக்களிற்கு தொழில் வாய்ப்புக்களை வழங்கி அவர்களை ஊக்குவித்தல் என சிங்கள பௌத்த பேரினவாத அரசினால் மனித உரிமைகள் சாற்றுரையில் குறிப்பிடப்பட்டுள்ள அனைத்து உறுப்புரைகளும் மீறப்படுகின்றது.

இவ்வாறு சிங்கள பௌத்த பேரினவாத அரசின் மனித உரிமை மீறளிற்கான பட்டியல் நீண்டுகொண்டே போகின்றது. ஆயினும் ஈழத்தமிழர்களின் விடயத்தில் சர்வதேச சமூகம் தொடர்ந்தும் அமைதி காத்து வருவது கவலைக்குரிய விடயமாகும்.

சர்வதேச சமூகம் ஈழத்தமிழர்களின் தாயகம், தேசியம், சுயநிர்ணய உரிமையை அங்கிகரிப்பதோடு, ஈழத்தமிழர்கள் மீது மேற்கொள்ளப்பட்ட இனவழிப்பிற்கு சர்வதேச சுயாதீன விசாரணைக்கும், தமிழீழத்திற்கான வாக்கெடுப்பிற்கும் ஆதரவு வழங்குமாறு தமிழ் இளையோர் அமைப்பு யேர்மனி இவ் அறிக்கையின் ஊடாக கேட்டுக்கொள்கின்றது. அத்துடன் உலகளவில் நடைபெறும் அனைத்து மனிதவுரிமை மீறலுக்கெதிராக
போராடுமென உறுதியளித்துக்கொள்கின்றது.

நன்றி

தமிழ் இளையோர் அமைப்பு யேர்மனி

தமிழரின் தாகம் தமிழீழ தாயகம்