Internationaler Tag der politischen Gefangenen

Alljährlich findet am 18. März der Tag der politischen Gefangenen statt. Am 18. Mai 1871 wurde ein Aufstand der Pariser Kommune niedergeschlagen. Dies kostete über 20.000 Menschen das Leben. Mehr als 13.000 Personen wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. 1923 erklärte die Internationale Rote Hilfe den 18.03. zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“. An diesem Tag werden weltweit Veranstaltungen organisiert, um für die Freilassung von politischen Gefangenen aller Welt zu kämpfen.

Ein Land, das auch mit diesem Problem konfrontiert ist, ist Sri-Lanka. In jenem, welches für traumhafte Strände, sowie reichhaltiger Kultur bekannt ist, werden hunderte Tamilen aus politischen Gründen, teilweise schon Jahrzehnte lang gefangen gehalten und sind Folter und Misshandlungen ausgesetzt. Tamilen, die mutmaßlich Verbindungen zu den Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) haben, werden weiterhin auf der Grundlage des Antiterrorgesetzes (Prevention of Terrorism Act – PTA) inhaftiert. Das PTA ermächtigt die srilankischen Streitkräfte, gegen jedermann vorzugehen, der unter Verdacht steht, mögliche Verbindungen zu der tamilischen Militanz zu haben. Obwohl die Regierung im September 2015 versprach, das PTA aufzuheben, werden heute noch Tamilen aufgrund dieses Gesetzes gefangen genommen.

Wir, die Tamilen in der Diaspora sowie die Tamilen in der Heimat, müssen der Welt die Lage der Gefangen deutlich machen, um ihrem Leid ein Ende zu bereiten.

Internationaler Weltfrauentag 

Der 8. März ist der Internationale Frauentag und ist dem Kampf für Frauenrechte, Frieden und Gleichberechtigung der Frau gewidmet. Jahrelang wurde weltweit dafür gekämpft.

Es gibt auch dieses Jahr keine Verbesserung in vielen Ländern. Ein sehr bedeutendes Beispiel ist die Situation der Frauen in Syrien. Viele von ihnen sind zurzeit alleinerziehend und flüchten mit ihren Kindern vor den schrecklichen Angriffen. Die Regierung hat keinerlei Mitleid mit den Frauen, die für ihre Kinder da sein muss und ermordet jede Woche hunderte von Frauen und Kinder. Darunter verletzte Frauen, ältere Frauen, aber auch Schwangere. In den Nachrichten ist zu lesen, dass Frauen systematisch gefoltert werden, damit die Forderungen der Regierung erfüllt werden.

All diese Fälle in Syrien lassen uns Tamilen an die Situation in unserer Heimat Tamil Eelam denken. In Tamil Eelam ist das Leben einer Frau weiterhin gefährdet, obwohl der Krieg offiziell vor neun Jahren endete. Bis zum Kriegsende wurden in Sri Lanka ungefähr 80.000 tamilische Frauen verwitwet. Während des Krieges wurde Tamil Eelam schrittweise unter die Kontrolle des sri-lankischen Militärs gebracht. Das Versprechen der sri-lankischen Regierung, die Orte zu entmilitarisieren, wurde bis heute nicht umgesetzt. Stattdessen dringen die Soldaten ins Haus und wenden häusliche Gewalt gegen tamilische Frauen und Kinder an. Dies wird von offizieller Seite damit begründet, dass diese in Verdacht stehen, mit der LTTE zusammenzuarbeiten. Im schlimmsten Fall werden die alleinlebenden Frauen vergewaltigt oder nach Gewalt und Folter ermordet. ‚Amnesty International‘ berichtet, dass die gegen Frauen und Mädchen gerichtete Gewalt durch Militärangehörige und Zivilpersonen weiterhin straflos bliebe.

Zu beachten ist auch, dass die schulische Bildung der tamilischen Mädchen beeinträchtigt wird. Im Norden Sri Lankas schicken viele Eltern ihre Töchter nicht mehr zur Schule, weil die Schulen in der Nähe der Armeelager sind. Dies bestätigt auch die Schweizerische Flüchtlingshilfe.

Die Situation der Frauen und Mädchen in Sri Lanka hat sich seit 2009 weiterhin verschlechtert. Die Zukunft vieler Mädchen und junger Frauen ist unsicher und gefährdet. Um etwas dagegen zu tun, muss die sri-lankische Regierung wie versprochen, insbesondere die Entmilitarisierung durchsetzen und für die Sicherheit der Frauen sorgen.  Da die Regierung nicht in der Lage ist ihre Versprechen einzuhalten, muss die internationale Gemeinschaft endlich eingreifen.

Der schwarze Tag der Tamilen

Am heutigen Tag, dem 04. Februar werden in Sri Lanka keine Kosten und Mühen gescheut, denn das singhalesische Volk feiert seine Unabhängigkeit von den Kolonialherren. Nun sind es 70 Jahre her, dass die Briten die Macht den Singhalesen überließen, dem sich das eelamtamilische Volk unterzuordnen hatte. Der ethnische Konflikt zwischen den Singhalesen und den Eelamtamilen spitzt sich zu. Die Eelamtamilen erleiden seit dem Jahr 1948 eine singhalesisch-nationalistische Schreckensdiktatur, dessen Folge ein bis heute andauernder systematischer Völkermord ist.

In den 50er-Jahren übernahmen singhalesisch nationalistische Parteien die Führung und schürten den Hass gegen das eelamtamilische Volk. Pogrome wurden eingeleitet, um die eelamtamilische Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen. International wurden diese Ausschreitungen verurteilt, geahndet wurden die Verantwortlichen bis heute nicht. Tausende unschuldige Menschen verloren ihr Leben.

Der Völkermord hat in den 70 Jahren verschiedene Facetten angenommen. Diese sind beginnend mit dem Gesetz „Sinhal-Only-Act“, in dem nur die singhalesische Sprache als Amtssprache geduldet wird, und der Benachteiligung in der Bildung bis hin zu Zwangsabtreibungen, Verschleppungen und Morde an Eelamtamilen, Probleme mit denen das tamilische Volk täglich zu kämpfen hat. Der bis heute international bekannte Höhepunkt des Völkermordes ist die Militäroffensive gegen die Eelamtamilen im Jahr 2009. Die Medien wurden auf den Bürgerkrieg in Sri Lanka aufmerksam, jedoch wurden diese durch zensierte Berichterstattungen seitens der Regierung getrübt. Hilfsorganisationen wurden aus den Krisengebieten verbannt. Hunderttausende Eelamtamilen verschwinden spurlos und werden ermordet. Laut der srilanksichen Regierung ist der Bürgerkrieg seit Mai 2009 offiziell beendet. Es herrsche Frieden in Sri Lanka. Aufbauarbeiten laufen auf Hochtouren. Die Tourismusbranche boomt. Doch wo sind all die Menschen, die in den Krisengebieten lebten? Was geschah mit den Menschen, die all ihr Hab und Gut verloren? Was ist mit den eelamtamilischen Kindern, die keinen Zugang zur Bildung hatten? All diese hilfsbedürftigen Menschen wurden in Stich gelassen. Eelamtamilischen Bürgern wird Land enteignet. Tamilische Orte und Straßennamen werden in singalesische umbenannt. Zudem werden singhalesische Siedlungen, buddhistische Tempel und einsprachige Schulen und Universitäten in den traditionell eelamtamilischen Gebieten gebaut. Dieses Vorgehen seitens der Regierung wird auch struktureller Genozid genannt. Dieses gilt es schnellstmöglich zu unterbinden, um ein bedrohtes Volk vor der vollständigen Ausrottung zu wahren.

Aus diesem Grund wird von Menschrechtsaktivisten, internationalen Organisationen und der tamilischen Diaspora eine durch die UN eingerichtete, unabhängige, internationale Untersuchung vehement gefordert, um den Genozid an den Eelamtamilen zu untersuchen, diesen anzuerkennen und die Verbrecher der Justiz auszuliefern, um das Leiden der Eelamtamilen endlich ein Ende zu setzen. Wir fordern Gerechtigkeit und Freiheit für das tamilische Volk. Die einzig wahre Unabhängigkeit für die Tamilen ist Tamil Eelam.

„Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.“

-Nelson Mandela-

Colonel Kittu – 25. Jahrestag

Am heutigen Tag trennen uns ein viertel Jahrhundert vom letzten Atemzug des Sathasivam Krishnakumars alias Colonel Kittu. Am 16. Januar 1993 nahm sich Col. Kittu mit neun weiteren LTTE-Kardetten in aussichtsloser Situation das Leben, als sie bei einer Rückreise von indischen Kriegsschiffen im Ozean eingekesselt wurden.

Kittu wurde am 2. Januar 1960 in Valvettithuai, Jaffna geboren. Dort wuchs er mit seinen Eltern und drei Geschwistern auf. Bereits mit 17 Jahren verspürte er die Pflicht für die Freiheit und gegen die Unterdrückung der Eelamtamilen sich einzusetzen. Um dieses zu erreichen, schloss er sich als Jugendlicher der LTTE an. Durch seine unvergleichliche Strebsamkeit und seines unbändigen Willens etablierte er sich innerhalb der LTTE schnell zum Kommandant der Halbinsel Jaffna. Neben seinen Fähigkeiten auf dem Kriegsfeld war er auch bekannt für seinen politischen Intellekt und unterstützte den politischen Flügel bei den Friedensgesprächen.

Seine besondere Persönlichkeit, Führungsqualität sowie seine diplomatische Sprachfertigkeit stärkten seine Position innerhalb der LTTE. Die herzliche und liebevolle Art mit dem Volk zu interagieren, prägen noch heute die Erinnerungen bei den Eelamtamilen. Fortan war er Teil des politischen Flügels der LTTE.

Im Jahr 1987 kam es zu Ausschreitungen zwischen den Eelamtamilen und den Indern, nachdem Vertreter der indischen und der srilankischen Regierung hinter dem Rücken der Tamilen ein Abkommen schlossen. Unter dem Deckmantel „Indian Peace Keeping Force (IPKF)“ wurden indische Soldaten nach Sri Lanka versandt um die LTTE zu entwaffnen. Doch in Wahrheit kamen sie mit dem Ziel die LTTE auszulöschen. Unter diesen gewaltsamen Gefechten litt besonders das eelamtamilische Volk. Um die Kämpfe zu beenden, bemühte sich Colonel Kittu an Friedensgesprächen mit den Indern. Er forderte in einem Brief den sofortigen Waffenstillstand, woraufhin der damalige indische Premierminister diesem nur eingewilligt hätte, wenn die LTTE einer kompletten Entwaffnung zugestimmt hätte. Obwohl Kittu diesen Kompromiss einging und die LTTE einen großen Teil der Waffen übergab, hinterging die indische Regierung dieser Einigung und die Angriffe der IPKF gegenüber der LTTE wurden brutaler. Die Kämpfe schritten weiter voran, bis sich die indische Armee sich beugte und sich letztlich zurückzog.

Im Oktober 1989 hatte Kittu die Gelegenheit nach Großbritannien zu reisen. Er wurde vom Anführer der LTTE zum Ansprechpartner für ausländische Angelegenheiten ernannt und baute fortan die Auslandsstruktur der LTTE auf.

Colonel Kittu schrieb mit seinen heldenhaften Taten Geschichte. Noch heute inspiriert er viele tamilische Jugendliche auf der ganzen Welt durch politische Bildung und Willenskraft sich für die Rechte der Eelamtamilen stark zu machen und ein freies Tamil Eelam zu erschaffen.

தைப்பொங்கல்

காற்று அசைத்திடும் நெருப்பில்
பானையில் போட்டு வைத்த அரிசியோடு
பொங்கி வருவது நுரை அல்ல
எம்முள் ஊற வைத்த சுதந்திர தாகம்

கதிரவன் செக்க சிவந்த நிறத்தொடு
காலையில் பிறந்து
இரவில் மறையும் வரைக்கும்
எத்தனை நாடகம் மண்ணில்

உழவன் ஏர் எடுத்து மென்மையோடு
மண்ணில் பதித்து அன்னை மண் காயப்படாமல்
உழுது
உழவன் வியர்வை மண்ணில் விதைக்க
நெல் மணி பரிசாக கொடுக்கும் கதிரவா
வணக்கம்

உமக்கு நன்றி சொல்லும் இவ்வேளையில்
நாமும் உம்மைப் போலவே
சுதந்திரமாக
வாழ விரும்புகின்றோம்

பிறந்துள்ள புதிய ஆண்டில்
இன்றைய பொங்கல்
அடக்குமுறைகளிற்கு எதிராகவும்,
ஈழத்தமிழர்களின் உரிமைகளிற்காகவும்,
சுதந்திரத்திற்காகவும்
பொங்கட்டும்

அனைத்து உறவுகளுக்கும் தமிழ் இளையோர் அமைப்பு யேர்மனி  இனிய தமிழ்ப் புத்தாண்டு, தமிழர் திருநாள் மற்றும் பொங்கல் வாழ்த்துக்களை தெரிவித்துக்கொள்கின்றது.

Tsunami 2004 – ein unvergesslicher Tag in der Geschichte

Weiße Strände, sommerliche Temperaturen und ein beruhigendes Meer erwarten viele Touristen bei einer Fernreise nach Südostasien. Doch, nicht so im Jahre 2004, als die Natur sich von ihrer grausamsten Seite präsentierte.

Am Sonntag, den 26.12.2004 ereignete sich eines der größten und verheerendsten Naturkatastrophen aller Zeiten. Eine natürliche Verschiebung der indisch-australischen Kontinentalplatte unter die eurasische verursachte das drittstärkste jemals aufgezeichnete Erdbeben mit einer festgestellten Stärke von 9,1, dessen Epizentrum 85 Kilometer vor der indonesischen Insel Sumatra im Indischen Ozean lag. Das schwere Erdbeben führte zur Entstehung von riesigen Flutwellen, auch Tsunamis genannt, die in kürzester Zeit die Küsten der Länder erreichten und ins Landesinnere vordringen konnten.

Die Naturkatastrophe hatte insgesamt 230.000 Tote zur Folge, davon mehr als die Hälfte in Indonesien. Es gab mehr als 110.000 Verletzte. Mehr als 1,7 Millionen Küstenbewohner wurden in jenem Augenblick obdachlos, als der Tsunami ihr Hab und Gut mit sich riss. Unter den Opfern waren auch 537 Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit – die meisten von ihnen waren als Urlauber unterwegs. Am schwersten betroffen waren die Staaten Indonesien, Sri Lanka, Indien und Thailand.

Allein in Sri Lanka gab es bis zu 40.000 Tote, 17.000 Verletzte und mehr als 5000 Vermisste. Die meisten Toten wurden dort im östlichen Ampara (10.436) gezählt, gefolgt vom südlichen Hambantote (4.500); und auch im nördlichen Jaffna wütete der Tsunami mit 2900 Opfern. Die Regierung Sri Lankas war aber nicht bereit, die Spenden gerecht aufzuteilen und bevorzugte bei der Spendenaufteilung den Süden beim Wiederaufbau. Aufgrund der Benachteiligung im Nordosten lebten selbst 2 Jahre nach der Katastrophe die Flutopfer weiterhin in provisorischen Herbergen und Zelten. Die Grundbedürfnisse vieler Tamilen konnten zu der Zeit nicht gestillt werden.

Neben den unmittelbaren Folgen des Tsunamis durch Tote, Vermisste und Obdachlose hatte die Bevölkerung auch mit langfristigen Folgen zu kämpfen. Aufgrund der vielen Todesopfer

und dem tropischen Klima befürchtete man den Ausbruch von Seuchen wie Typhus oder Cholera. Um dies zu vermeiden, entnahm man vielerorts die Leichen aus den Massengräbern und verbrannte sie. In der Landwirtschaft hatten die Bauern mit Missernten zu kämpfen, da der Oberboden gänzlich abgetragen wurde. Sofortige bodenverbessernde Maßnahmen waren zwar möglich, jedoch für viele Bauern aufgrund des großen finanziellen Aufwandes nicht zu stemmen gewesen. All jene, die keine externe finanzielle Hilfe bekamen, mussten die Landwirtschaft aufgeben und wurden arbeitslos.

Heute, 13 Jahre nach dem verheerenden Tsunami sind weiterhin vereinzelt Spuren des Erdbebens und der Flutwelle in einigen Regionen der Länder wiederzuerkennen, doch die Schäden konnten zum Teil beseitigt und Schulen, Straßen, Schienen und Versorgungsleitungen mit vereinten Kräften wieder neu aufgebaut werden.

Nichtsdestotrotz möchten wir heute an die Menschen gedenken, die sowohl unter den verheerenden Ereignissen der Natur verstorben sind, als auch unter ihr gelitten haben und hoffen, dass die weißen Strände, die sommerlichen Temperaturen und das beruhigende Meer den Bewohnern langfristig erhalten bleiben.

Internationaler Tag der Menschenrechte

Jährlich wird am 10. Dezember der internationale Tag der Menschenrechte gefeiert. Dieser gilt als Gedenktag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, welche 1948 durch die Generalversammlung verabschiedet wurde. Diese wurde nach dem zweiten Weltkrieg erstellt, um für ein friedliches Zusammenleben auf der ganzen Welt zu sorgen. Sie besteht aus 30 Artikel in denen die grundlegenden Rechte aller Menschen aufgezeigt werden. Unter Anderem beinhaltet diese Erklärung die Gleichberechtigung aller Menschen, egal welcher Herkunft, Geschlechts oder Alters. Am internationalen Tag der Menschenrechte wird von Menschenrechtsorganisationen auf Länder hingewiesen in denen Menschenrechtsverletzungen heute noch ein schwerwiegendes Problem darstellen. Zu solchen Ländern gehört auch Sri-Lanka. Am 18. Mai 2009 endete der fast 30-jährige Bürgerkrieg schließlich mit einem Genozid am tamilischen Volk, zu dem die Welt bis heute schweigt. Auch nach Ende des Krieges hat sich die Lage der Tamilen nicht gebessert. Vergewaltigung, Mord und Entführungen gehören heute noch zum Alltag. Seit Ende des Krieges hat sich die Zahl der sexuellen Gewalt drastisch erhöht. Von 146.679 Personen fehlt bis heute jede Spur. Trotz andauernder Proteste wird das Volk weiterhin ignoriert. Bürger demonstrieren für ihre Grundstücke die willkürlich von der srilankischen Armee beschlagnahmt wurden. Wir Tamilen in der Diaspora können bei diesem Verbrechen nicht tatenlos zusehen. Es ist unsere Pflicht die Welt auf diese Menschenrechtsverletzungen weiterhin aufmerksam zu machen bis wir schließlich Gerechtigkeit erlangen. Wir müssen dafür kämpfen damit unser Volk wieder in einem friedlichen Land in Freiheit leben kann.

Der Tag der tamilischen Freiheitskämpfer (Maaveerarnaal)

Heute, am 27.11.2017 gedenken die Eelamtamilen weltweit an die gefallenen Freiheitskämpfer der Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) und alle Menschen, die ihr Leben im Kampf für Frieden und Freiheit geopfert haben.

Da die friedlichen Proteste der Eelamtamilen in den 50er Jahren gewalttätig durch das srilankische Militär (SLA), im Auftrag der srilankischen Regierung, niedergeschlagen wurden, waren die Eelamtamilen gezwungen zu den Waffen zu greifen. In den 70er Jahren entwickelten sich viele unterschiedliche Gruppierungen. Doch die LTTE war die einzige, die sich langfristig unter dem Volk behaupten konnte. Diese Organisation zeigte keinerlei Unterschiede zwischen ihnen und dem Volk. Die LTTE bestand nicht nur aus reinem Militär, sondern hatte eine ausgebaute Infrastruktur in verschiedenen Bereichen, sodass sie als eigener Staat fungieren konnte. Die Organisation begann rasch zu wachsen, da das Verlangen nach einem freien, souveränen und selbstbestimmten Staat immer größer wurde. Es waren junge Menschen, die dem tamilischen Volk wieder Hoffnung und Bedeutung gaben. Man fühlte sich nicht mehr wie ein hilfsloser Flüchtling oder Gefangener im eigenem Land, sondern wie ein Angehöriger eines Volkes. Ein Volk, eine Nation, das auch das Recht hat seine Sprache, Kultur und Traditionen frei auszuüben.

Am 27.11.1989 ernannte der Anführer der Liberation Tigers of Tamil Eelam Velupillai Prabhakaran diesen Tag offiziell zum „Tag der tamilischen Helden“ (Maaveerarnaal). Jeder einzelne Freiheitskämpfer hatte zwar im Jahr seinen eigenen Gedenktag, aber es sollte einen Tag geben, an dem man an alle Märtyrer gemeinsam gedenkt. Dieser Tag fiel auf den Gedenktag des ersten gefallenen Freiheitskämpfers Leutnant Shankar, der am 27.11.1982 sein Leben für die tamilische Freiheit opferte.

Der „Tag der tamilischen Helden“ sollte keineswegs als Trauertag verstanden werden. „Der Tag der Maaveerar ist kein nationaler Trauertag. Es ist kein Tag der Trauer, an dem wir unsere Tränen vergießen und uns traurig fühlen. Es ist ein Tag des nationalen Erwachens. Ein revolutionärer Tag, an dem sich unsere Nation auf die Unabhängigkeit besinnt“, beschreibt der Anführer der LTTE Hon. Veluppillai Prabhakaran den Tag der Helden.

Zudem zeigt der Tag, dass jeder einzelne Freiheitskämpfer jedem anderen gegenüber gleichgestellt ist. Das Leben jedes einzelnen Freiheitskämpfers war wertvoll, unabhängig des Geschlechts oder der Religion.

Ab 1990 wurde der „Tag der tamilischen Freiheitskämpfer“ mit vollem Respekt und Stolz weltweit jährlich veranstaltet. Im Jahr 2008 wurde dieser Tag das letzte Mal in Tamil Eelam großem Stil veranstaltet. Es blieb jedoch das letzte Mal in Tamil Eelam, da danach die Regierung mithilfe des srilankischen Militärs zahlreiche Ruhestätten der Helden zerstört hatte. Durch die ständigen Angriffe des Militärs sind die Eelamtamilen verhindert, ihre Helden zu ehren. Dies ist nur noch im Geheimen zu Hause möglich. Aber auch dies ist noch mit einem großen Risiko verbunden. Das Militär versucht weitgehend alle Haushalte zu überwachen, sodass keine Gedenkfeier veranstaltet werden kann. Trotz der Angst vor Repressalien gehen mittlerweile wieder viele Menschen an diesem besonderen Tag zu den ehemaligen Ruhstätten.

Die tamilische Diaspora veranstaltet diesen Tag weiterhin mit viel Respekt und Stolz, da diese nicht den direkten Einschüchterungen des srilankischen Militärs ausgesetzt sind. Bis 2008 gab es jährlich eine Rede des Anführers der LTTE, auf die jeder einzelne Eelamtamile gespannt

கார்த்திகைப்பூவின்ஏக்கங்கள்

எம் ஈழத் தேசத்தில் எப்போது
மலரும் சுதந்திரம் …… !

நான் எப்போது மலர்வேன்
சுதந்திரமாக …..!

நான் சுதந்திரக் காற்றுப் பட்டே‘
மலர விரும்புகின்றேன்……!!

ஆனால் ………!!!

நான் ஒவ்வொரு முறையும்
மலர்கையில் !
என்னில் சுதந்திரக் காற்றோ
வீசப் படவில்லை……!!

மாறாக அழுகையின் குரல்
தான் கேட்கின்றது …………!!
இதனால் இன்னல் படுகின்றேன்…..!!

என்னால் ஒவ்வொரு நாட்களும்
மலர்ந்து அழுது கொள்ள முடியாது ………!!

இதனாலே வருடத்தில் ஒரு
முறை மலர்கின்றேன் ……. !!
அது புனித மாவீரர்களை
நினைவு படுத்தவே ……. !!

நான் மீண்டும் மலர்கையில் என்னில்
சுதந்திரக்காற்றது வீசப்பட வேண்டும் ..!!

நான் நம்புகின்றேன் விரைவில்‘
சுதந்திரம் மலரப் போகும்
ஈழத் தேசத்திலே நான் சுதந்திரக்காற்றில்‘
மலர்வேன் என்பதை நம்புகின்றேன் …..!!!!!

Das Vermächtnis der Maaveerar

Wenn man von dem Begriff „Vermächtnis“ spricht, versteht man darunter im Allgemeinen „eine Zuwendung eines bestimmten Vermögensvorteils aufgrund eines Testaments oder Erbvertrags, welche mit dem Tod des Vermächtnisgebers erfolgt“ (Wikipedia). Diese Hinterlassenschaften haben ausschließlich einen materiellen Wert wie Geld oder ein Haus.

Wenn man den Begriff des Vermächtnisses im übertragenen Sinne verwendet, so hinterließen unzählige Menschen nach ihrem Tod etwas, was viel mehr wert war als materielle Dinge. Sie hinterließen Kraft, Hoffnung und Strebsamkeit. Die Kraft, weiter zu kämpfen. Die Hoffnung, eines Tages Gerechtigkeit zu erringen. Die Strebsamkeit, wofür unzählige Freiheitskämpfer ihr Leben ließen. Mit dem Ziel in einem sicheren, freien und unabhängigen Tamileelam zu leben, wurden unsere Freiheitskämpfer nach ihrem Tod zu Maaveerar. Sie hinterließen Dinge, für die es für Eelamtamilen und für Tamilen in der Diaspora zu leben lohnt. Sie nahmen all ihren Mut, verließen all ihre geliebten Menschen, um für all die Menschen in Tamileelam eine Zukunft zu ermöglichen. Sie errichteten den Wegweiser für Tamileelam. Das Vermächtnis der Maaveerar.