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மக்களே மனிதநேயத்தை எடுத்துரைக்கும் செயற்பாடு

ஈழத்தமிழர்கள் கொத்து கொத்தாக கொன்றழிக்கப்பட்ட வேளையில் மனிதநேயமற்று பாராமுகமாக மௌனித்த சர்வதேச நாடுகளிடம், வலிகளை சுமந்த மக்களே மனிதநேயத்தை எடுத்துரைக்கும் வகையில் யேர்மனியில், வறுமையின் வலிகளில் துடிக்கும் வேற்றின மக்களுக்கு உதவிக்கரம் நீட்டினர். முள்ளிவாய்க்கால் இனப்படுகொலை நாட்களை மீள்நினைவுப் படுத்தும் வகையில் யேர்மன் தமிழ் இளையோர் அமைப்பினால் மால் நகரத்தில் இவ்வாறான மனிதநேய செயற்பாடு   நேற்றைய தினம் முன்னெடுக்கப்பட்டது.

அத்தோடு கொல்லப்பட்ட தாயக உறவுகளை நினைவுகூரும் முகமாக மால் நகர தமிழ் மாணவர்கள் ஒருங்கிணைந்து சுடர்வணக்க நிகழ்வில் இணைந்ததும் குறிப்பிடத்தக்கது.

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Pressemitteilung zu Tamil Eelam’s got Talent 2016

Seit 2012 veranstalten wir alljährlich ein Talentwettbewerb mit dem Ziel, die Talente der tamilischen Jugendlichen zu fördern und ihnen eine Plattform zu bieten, um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Am Samstag, den 09.01.2016, fand „Tamil Eelam‘s got Talent“ insgesamt zum vierten Mal, und zum ersten Mal in Nordrhein-Westfalen (Bergheim) statt. Insgesamt steuerten mehr als 100 Teilnehmer 26 Auftritte dieser Show bei und begeisterten das Publikum mit verschiedensten Talenten; unter ihnen Tänzer, Sänger, Instrumentalisten und ein Stimmenimitator.

Der Wettbewerb wurde in zwei Kategorien unterteilt und bewertet. In der Kategorie der unter 13-jährigen Teilnehmer, die nur aus Tanzgruppen bestand, erreichte die Gruppe „Swaraththaandavam Juniors“ den 1. Platz. Sie erhielt zudem die Ehrung zur Special-Performance. Auf Platz 2 folgten gleich zwei Gruppen: sowohl „Mayuris“ als auch „Naanga Tamil Pasanga“. Der 3. Platz wurde an die „Live your Dance Academy Juniors“ vergeben.

In der Kategorie der über 13-jährigen Teilnehmer begeisterte die Tanzgruppe „Lathikaa“ die Jury mit einer besonderen Schwarzlicht-Performance und erreichte damit den 1. Platz. Die Tanzgruppe „Yogis“ erhielt den 2. Platz und konnte mit tadelloser Synchronisation glänzen; Thanushan Sivarajah konnte mit seinem Gesang überzeugen und landete somit auf dem 3. Platz.

Alle Teilnehmer der Show wurden mit einer Medaille geehrt; den Gewinnern der ersten drei Plätze wurden Pokale überreicht. Der Veranstaltungssaal war bis zur Preisvergabe an die Gewinner bis zum letzten Platz gefüllt; das Interesse an der Show mit knapp 800 Zuschauern ungemein groß.

Wir, die Tamil Youth Organisation Germany (TYO), Veranstalter von „Tamil Eelam’s got Talent“, gratulieren allen Gewinnern und bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmern zur aktiven Gestaltung des Wettbewerbs und bei den Juroren Roshani, Vashanth Sellathurai und Tha Mystro, die mit ihrer Vielfältigkeit die Show bereichert haben.

Ebenso bedanken wir uns bei allen Hauptsponsoren (Saree Outlet Germany, E.S.T.M Jewellery Dortmund, Century Travels Dortmund), und weiteren Sponsoren (Nandy’s, Santhora TV, Lebara Play, Saalai TV, Amma’s Food Dortmund, Vayra Restaurant Mönchengladbach, asiamarkt24.com, TKS Best Foods Dortmund, Kiri Video) zur finanziellen Unterstützung der Veranstaltung und den Lottosponsoren (E.S.T.M Jewellery, Mayraa, zaree.de, asiamarkt24.com) zur Bereitstellung der Lottogewinne.

Ein großes Dankeschön richten wir auch an alle Foto- und Videographen (Konessfotos, MRS Video, Dajenn Photography) und Freiwillige, die bei der Durchführung der Veranstaltung mitgewirkt und uns unterstützt haben, eine erfolgreiche Show auf die Beine zu stellen.

Wir hoffen, dass uns mit eurer Unterstützung auch das nächste Mal eine ebenso erfolgreiche Show gelingt.

Mit freundlichen Grüßen

Tamil Youth Organisation – Germany

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Das Friedensfest in Marl

Am Sonntag, den 15.11.15 organisierte das Gemeindehaus der Kulturen in Marl ein „Friedensfest“ , das in ihrer Einrichtung stattfand.
Wir, die Tamil Youth Organisation e.V., nahmen daran teil und repräsentierten unsere Nation „Tamil Eelam“ und unsere Kultur.
Neben tamilischen Spezialitäten, Tänzen und Musikstücken, gab es auch viele kulturelle Darbietungen und kulinarische Genüsse verschiedener Nationen.

In einer Zeit, in der Terror, Krieg und Hetzereien auf Menschen mit anderer Hintergrundgeschichte die Medien bestimmen, ist es wichtig ein deutliches Zeichen für Frieden und Toleranz zu setzen.
Das Friedensfest in Marl mag sowohl national, als auch international keinen großen Einfluss auf die Politik haben, macht jedoch deutlich, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft ein gemeinsames Zusammenleben befürworten und offen für andere Kulturen sind.

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Internationale Frauenkonferenz

Am Samstag, den 09.05.2015, kamen Repräsentantinnen verschiedener internationaler Frauenorganisationen zusammen, um sich im Zeichen der internationalen Solidarität über die Lage der Frauen weltweit und insbesondere über die missliche Situation von tamilischen Frauen in Sri Lanka auszutauschen. Organisiert wurde diese Konferenz von der tamilischen Frauenorganisation in Deutschland.

Aus Frankreich reisten Yvette Annie und Elong Josianne, beide Vertreterinnen der Organisation ‚Federation Initiatives des femmes africains de France et d’Europe‘ an. Außerdem Anna Annor, eine Menschenrechtsaktivistin aus der Schweiz und zwei junge Vertreterinnen aus dem Frauenflügel des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan (YXK Deutschland). Weitere Teilnehmer waren die Vorsitzende der tamilischen Frauenorganisation Norwegen, Sivakumary Kuhendran, und Bjorg Spillum, ehemals Mitglied der „Directorate of Integration and Diversity (IMDi), ebenfalls aus Norwegen. Als demokratisch gewählte Vertreterin und als repräsentative Stimme der Frauen aus dem Norden und Osten Sri Lankas war Ananthi Sasitharan angereist. Sie ist Mitglied des nördlichen Provinzrats (Northern Provincial Council – NPC) und agiert seit dem Kriegsende im Jahr 2009 als Stimme der Familien, deren Familienmitglieder bis heute noch als vermisst gelten.

Die Konferenz begann mit einer Willkommensrede und einer anschließenden Präsentation von Seiten der tamilischen Frauenorganisation aus Deutschland. Dabei wurde auf die Situation der tamilischen Frau im ‚Nachkriegs-Sri Lanka‘ eingegangen und veranschaulicht, welcher Art von Übergriffen diese ausgesetzt sind. Ein Gesamtbild der Situation ließe darauf schließen, dass speziell die Frauen als wichtigste Gruppe zum Überleben einer Nation, gezielten Angriffen ausgeliefert sind.

Die französischen Teilnehmerinnen fokussierten ihren Beitrag auf die menschenunwürdige Situation der Frauen in Afrika und speziell im Kongo. Sie forderten von den Teilnehmern und dem vorwiegend weiblichen Publikum, dass sich gerade die Frauen als unterdrücktes Geschlecht solidarisch vereinen, um auf diese Missstände, wo auch immer sie geschehen mögen, aufmerksam zu machen.

Einen ähnlichen Standpunkt teilten auch die zwei jungen kurdischen Frauen. In einem sehr mitreißenden Redebeitrag erläuterten sie die Wichtigkeit der Solidarität zwischen Frauen verschiedener Volksgruppen. Vor allem aber forderten sie, dass die Frauen unabhängig und mit vollem Selbstvertrauen für ihre Rechte einstehen müssen. Sie motivierten alle Anwesenden, sich zu organisieren, als Individuum aber auch als Gruppe. Die beiden jungen Frauen strahlten voller Selbstvertrauen das Lebensgefühl und die revolutionären Gedanken der kurdischen Freiheitsbewegung aus.

Sehr informativ war auch die Präsentation von Ananthi Sasitharan. Sie erklärte, dass sich die Lage der tamilischen Frauen im Gegensatz zur politischen Berichterstattung der internationalen Medien nicht verändert habe. Vielmehr soll sich diese verschlechtert haben. Es gibt kaum ausreichende Programme, um den über 90.000 tamilischen Witwen eine Chance zu geben, ihr Leben neu und eigenständig aufzubauen. Sie kritisierte die Medien und die internationale Politik, dass diese sich zu sehr auf die Seite der Regierung beschränkten.

Sie veranschaulichte, dass Frauen sich zu Zeiten der LTTE jederzeit frei und ohne Angst bewegen konnten, ohne fürchten zu müssen, irgendwelchen Übergriffen ausgesetzt zu sein. Diese Situation habe sich jedoch durch die extrem hohe Militarisierung des Nordens und des Ostens verändert. Frauen wären sexuellen Übergriffen durch das srilankische Militär ausgesetzt. Außerdem merkte sie an, dass obwohl ein Umschwung durch den Regierungswechsel in den Medien und der Politik prophezeit und gefeiert wurde, dieser jedoch keineswegs zu einer positiven Veränderung für die Tamilen gesorgt habe. Natürlich gab es Veränderungen; jedoch seien diese nur für die singhalesische Bevölkerung von Nutzen gewesen.

Als Repräsentantin der Familien, die bis heute noch nach ihren vermissten Familienmitgliedern suchen, konnte sie den Teilnehmern mitteilen, dass auch in dieser Hinsicht nur ein unerheblicher Bruchteil der Fälle untersucht worden sei. Insgesamt folgerte auch sie, die Tamilen seien auf der Insel als Volksgruppe einem systematischen Genozid ausgeliefert. Sie forderte daher die internationale Gemeinschaft auf, den belastenden Beweisen des Völkermords nachzugehen und sich für die Gerechtigkeit der Tamilen einzusetzen.

Sowohl die Rednerinnen, als auch die Frauen im Publikum waren sich einig, dass sich die Situation der Frauen zum Besseren ändern muss. In etlichen Ländern werden Frauen heute noch unterdrückt und misshandelt. Manche Staaten üben sogar sexuelle Übergriffe an Frauen aus, um ein gesamtes Volk nach und nach auszulöschen. Es ist traurig zu sehen, dass das Leid der Frau wenig Gehör bekommt. Umso wichtiger ist es daher, dass Frauen gemeinsam ihre Stimme für ihre Gerechtigkeit erheben.

Die internationale Gemeinschaft hat zwar Fortschritte im Bereich der Frauenrechte gemacht, jedoch ist der Kampf um die Sicherheit der Frau noch lange nicht zu Ende.
Die Internationale Konferenz in Frankfurt war der erste Schritt, solidarisch zusammenzufinden und gemeinsam nach möglichen Lösungen zu streben.

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Pressemitteilung zur Gedenkveranstaltung vom 13. Juni 2015

Der Jugendverein „Tamil Youth Organisation Germany“ veranstaltete am 13. Juni in Wuppertal eine Gedenkveranstaltung für Ponnuthurai Sivakumaran, der als erster tamilischer Schüler im Kampf gegen die Unterdrückung der Tamilen durch den srilankischen Staat im Jahre 1974 ums Leben kam.

Obwohl sein Tod nun über vier Jahrzehnte her ist, ist dieser im Hinblick auf die geschehenen Ereignisse so relevant wie noch nie zuvor. Denn im Jahre 1974 erreichte die Diskriminierung und Unterdrückung der tamilischen Nation völlig neue Ausmaße. Die „World Tamil Research“-Konferenz, eine geschätzte Veranstaltung, die die tamilische Kultur förderte, wurde durch die Brutalität der srilankischen Regierung zerstört. Die Regierung war verärgert, weil die Veranstaltung bewusst in Jaffna, statt wie von ihnen gefordert in der srilankischen Hauptstadt Colombo, ausgerichtet worden ist.

Zum Gedenken an Ponnuthurai Sivakumaran traten in Wuppertal viele Kinder und Jugendliche auf und stellten auf künstlerische Art und Weise durch Tanz-, Gesangs- und Theaterauftritte ihre Sicht des Unterdrückungskampfes der Tamilen dar. Einen besonderen Moment beschafften die Akteure des Schattenspiels, die auf einer beachtlich ausdrucksstarken Art das tragische Leben eines jungen Paares in Sri Lanka darstellten und damit das Publikum mit Emotionen berühren konnten.

Das Gedenken an Ponnuthurai Sivakumaran ist für die tamilische Gesellschaft von großer Bedeutung. Umso mehr freute uns die rege Beteiligung, insbesondere der tamilischen Jugend.

Sivakumaran war ein Student, der ohne Furcht für seine Rechte einstand und dabei sein Leben für die Freiheit anderer opferte. Folglich sollten auch wir, die Jugend, uns für die Freiheit, für die Rechte und gegen die Unterdrückung unserer tamilischen Brüder und Schwester einsetzen.